FSG-Bachner: Keine Senkung der AK-Umlage

FPÖ will Schwächung der ArbeitnehmerInnen-Vertretung

Wien (FSG). "Die Absicht ist eindeutig: Die Freiheitlichen wollen die ArbeitnehmerInnen-Vertretungen schwächen, um den Kurs des Belastens und Abkassierens ungestört fortsetzen zu können", kritisierte die designierte Bundessekretärin der Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Roswitha Bachner, den Antrag von FPÖ-Klubobmann Westenthaler auf Senkung der AK-Umlage von 0,5 auf 0,3 Prozent.++++

"Beim Abkassieren des gerade von den Freiheitlichen immer wieder groß in den Mund genommenen 'kleinen Mann' wollen die vormaligen Beschützer der Tüchtigen und Fleißigen nicht gestört werden. Das ist der wahre Grund für die beantragte Absenkung der AK-Umlage", stellt Bachner fest. Herrn Westenthaler ist es offensichtlich ein Dorn im Auge, dass die AK für jeden Schilling Mitgliedsbeitrag drei Schilling für ihre Mitglieder beispielsweise durch Rechts- oder Konsumentenberatung zurückhole.

Westenthaler dürfe es aber auch gewaltig stören, dass die AK gemeinsam mit dem ÖGB gerade in den vergangenen Wochen die enormen Belastungen für die ArbeitnehmerInnen durch die derzeitige Bundesregierung immer wieder aufgedeckt und durch exakte Expertenberechnungen bewiesen haben, meint die designierte FSG-Bundessekretärin. Bachner: "Westenthalers Antrag ist eine eindeutige Retourkutsche."

Bachner abschließend: "Ich gehe davon aus, dass die ÖAAB-Nationalräte innerhalb der Koalition dieses Manöver erkennen und dem Antrag die Zustimmung verweigern. Interessant wird es aber auch, wie sich die selbsternannten ArbeitnehmerInnen-Vertreter innerhalb der FPÖ verhalten werden."

ÖGB, 19.Oktober 2000
Nr. 170

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