Kärntens "dynamischste Unternehmen" ausgezeichnet

LH Haider: Verbesserte Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln - Bildungsoffensive statt Greencard-Diskussion - Neue wirtschaftliche Chancen im Alpen-Adria-Raum

Klagenfurt (OTS) - Das WirtschaftsBlatt, Dun & Bradstreet sowie PricewaterhouseCoopers haben Österreichs und auch Kärntens "dynamischste Unternehmen" ermittelt. Die siegreichen Firmen weisen ein substanzielles nachhaltiges Wachstum und eine solide finanzielle Basis auf. Gestern, Mittwoch, wurden Kärntens "leading companies 2000" bei einer festlichen Abendveranstaltung im Wappensaal des Landhauses im Beisein von Landeshauptmann Jörg Haider gekürt. Österreichs Gesamtsieger werden im Rahmen einer festlichen Schlußgala am 24. Oktober in Wien ausgezeichnet. Und das sind die ersten drei Kärntner Preisträger, für die es auch von Oswald Oberhuber gestaltete Preise gab: Wi-Ro Industriemontagen (Alfred Rothleitner, Gerhard Wischer), Sauritschnig AG (Ing. Andreas Sauritschnig) und auf Platz drei liegt die Hirsch Servo AG (Frau Mag. E. Puck). Als "Shooting Star" wurde Lindner Recycling (Manfred und Manuel Lindner) ermittelt.

Auch die Ränge 4 bis 10 wurden ermittelt: Dana Austria GmbH (Rang 4), SEZ Semiconductor-Equipment Zubehör für die Halbleiterfertigung AG, Jungfer AG, Mahle Filtersysteme GmbH, Flextronics International GmbH, Funder Industrie GmbH und SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG (Rang 10).

LH Jörg Haider gratulierte den ausgezeichneten Kärntner Unternehmen sowie allen, die sich der Bewertung mutig gestellt haben. Er wies darauf hin, dass Kärnten ein Land mit starker Traditionsverbundenheit sei, welches wirtschaftlich durch die "tote Grenze" im Süden bis vor wenigen Jahren eingeschränkt war, sowie eines, das sich durch viel unternehmerisches Potential, Fleiß und Kreativität auszeichne. Die Politik bemühe sich jetzt intensiv, die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln zu verbessern, betonte Haider und verwies auf wichtige Initiativen und Weichenstellungen, die in Kärnten gesetzt wurden: Strompreissenkung, die über 500 Millionen S Ersparnis erbrachte, die Schaffung des österreichweit ersten Technologiefonds sowie Bürokratieabbau und Verwaltungsreform. Durch den Technologiefonds würden bedeutende Bildungsinvestitionen vorgenommen, wobei mit Landesgeld Bundesaufgaben finanziert werden, so der Landeshauptmann. Statt unnötiger Greencard-Diskussionen setze Kärnten viele Offensiven, um eigene Fachkräfte für die "new economy" auszubilden. In diesem Zusammenhang erwähnte Haider auch das zukunftsweisende Kooperationsbeispiel bzw. Ausbildungsprojekt zwischen Land, BORG Althofen und Flextronics in Althofen, das ebenfalls unter den gekürten Top 10 der Kärntner Unternehmen zu finden ist.

Der Landeshauptmann drückte auch seine Freude darüber aus, dass Kärnten im Ranking hinsichtlich der vorgenommenen Bewertung der unternehmerischen Leistungen österreichweit mit Platz vier im guten Mittelfeld liege. Nun gehe es für Kärnten auch darum, die neuen Marktchancen im Alpen-Adria-Raum verstärkt wahrzunehmen, so Haider.

Bauunternehmer Robert Rogner erzählte in seiner Festansprache persönliche und kuriose Erlebnisse, die er im Osten gemacht hat. Er appellierte an die Kärntner UnternehmerInnen mehr Mut zu zeigen, um auch im Osten zu investieren. Hier gebe es überall Nachholbedarf. An der Veranstaltung bzw. Preisverleihung im Wappensaal nahmen zahlreiche Ehrengäste teil, unter ihnen auch Wirtschaftslandesrat Karl Pfeifenberger, Gemeindereferent LR Georg Wurmitzer sowie Dritter Landtagspräsident Peter Mitterer. (Schluss)

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