Weninger: Keine Verkürzung des Zivildienstes - wieder ein Strasser-Versprechen gebrochen

Regierung beschließt: Zivildienst bleibt bei 12 Monaten

St. Pölten (SPI) - "Wieder hat Innenminister Ernst Strasser ein Versprechen gebrochen. Entgegen seinen vollmundigen Ankündigungen kommt es nun zu keiner Verkürzung des Zivildienstes für Tausende junge Menschen in Österreich. Die Dauer des Zivildienstes bleibt -bei der ungerechten Dauer von 12 Monaten. Dies hat die Bundesregierung in trauter Einigkeit am vergangenen Dienstag beschlossen. Es kommt damit auch zu keinem Abbau des Rückstaus von derzeit über 17.000 Zivildienstwilligen", kritisiert der SPNÖ-LAbg. Hannes Weninger.****

Der enorme Rückstau an Zivildienstwilligen von derzeit über 17.000 jungen Menschen, deren Lebensplanung durch eine jahrelangen Wartezeit sprichwörtlich über den Haufen geworfen wird, stellt einen unerträglichen Zustand dar. Eine entsprechende Verkürzung des Zivildienstes könnte dem derzeitigen Status quo allerdings schnell Abhilfe bringen. "Eine Verkürzung des Zivildienstes auf 8 Monate ist für die Sozialdemokraten längst nicht vom Tisch. Unsere Forderung bleibt aufrecht - wir können uns als unterstützende Maßnahme durchaus auch die Einleitung eines Volksbegehrens vorstellen", so Weninger.

Zivildiener sind seit vielen Jahren wertvolle und unersetzliche Helfer. Sie betreuen Behinderte, pflegen ältere Menschen in Seniorenheimen und sind bei Krankentransporten nicht mehr wegzudenken. "Junge engagierte Menschen, die den Dienst an der Menschlichkeit dem Dienst an der Waffe vorziehen massiv zu benachteiligen ist nicht mehr länger akzeptabel", warnt Weninger. (Schluss) fa

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