Baier (KPÖ): "Einbruch der FPÖ und Abschneiden der KPÖ sind erfreuliche Signale"

Wien (OTS) - Als "ein erfreuliches Signal aus dem Süden" bezeichnete KPÖ-Vorsitzender, Mag. Walter Baier, das Ergebnis der steirischen Landtasgwahl. "Der wichtigste bundespolitische Aspekt ist dabei wohl der stimmen- und mandatsmäßigen Einbruch der FPÖ. Immer mehr Menschen - und nicht nur in der Steiermark - wird bewusst, dass Haiders Partei keine Partei für die von ihm zitierten "einfachen Leuten" sondern eine gegen sie ist", so Baier.

"Hervorzuheben" laut Baier, "ist aber auch das sehr schöne Abschneiden der KPÖ bei diesen Wahlen, und vor allem das Ergebnis in der Landeshauptsstadt Graz. Das selbst gestellte Ziel, die Ein-Prozentmarke im Land zu überspringen, konnte erreicht werden. Der KPÖ-Bundesvorstand gratuliert der Spitzenkandidatin, Elke Kahr, und allen MitarbeiterInnen, die zu diesem Wahlerfolg beigetragen haben".

Im Zusammenhang mit den steirischen Wahlen muss aber - so Baier -"leider auch die manipulative Wahlberichterstattung des ORF erwähnt werden. Wer sich über die KPÖ informieren wollte, hatte dazu weder in den Nachrichtensendungen noch im Teletext des ORF die Möglichkeit. Der ORF brachte es fertig, die Verdoppelung des KPÖ-WählerInnen-Anteils in einem summarischen Verlust der "Sonstigen" verschwinden zu lassen und so in sein Gegenteil umzudeuten. Derartige Manipulationen schädigen keineswegs nur die KPÖ, sondern das Recht all derjenigen, die sich vom öffentlich rechtlichen Fernsehen zumindest eine einigermaßen objektive Widergabe von Wahlresultaten erwarten können."

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