Pumberger: Drogenkontrollen für KFZ-Lenker ist langjährige FPÖ-Forderung

Endlich übernimmt Kukacka diese Forderung

Wien, 2000-10-16 (fpd) - Erfreut zeigte sich heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger über die späte Einsicht des ÖVP-Verkehrssprechers Abg. Helmut Kukacka, endlich dem Drogeneinfluß am Steuer zu Leibe zu rücken. ****

"Es stellt sich allerdings die Frage, warum die ÖVP so lange zuwarten mußte. Die Forderung nach Drogentests für KFZ-Lenker ist ja nicht neu. So junktimierte die FPÖ auch die Absenkung der 0,8 Promillegrenze mit dem Kampf gegen die Drogen und blieb im Plenum wegen der ablehnenden Haltung der ÖVP in der Minderheit. Auch ein wortgleicher Antrag aus den Jahren 1998 und 1999 wurde von der ÖVP niedergestimmt", meinte Pumberger.

"Wie notwendig der Kampf gegen Drogen am Steuer ist, belegen Studien aus der BRD. Diesen zufolge lenkt bereits jeder 20. Autofahrer sein Fahrzeug unter Einfluß von Suchtmitteln. Eine Statistik darüber, wie viele Unfälle mit Verletzten oder Toten auf den Konsum von Drogen zurückzuführen sind, existiert wegen der fehlenden Drogentests überhaupt nicht", so Pumberger.

"Zu hoffen bleibt nur, daß dieser Gesetzesvorschlag auch umgesetzt wird und nicht wieder unter massiven Protesten von Seiten irgendwelcher ÖVP-Vorfeldorganisationen oder Landeshauptleute gegen politisches Kleingeld gewechselt wird", schloß Pumberger. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC