Laska ehrt Karl Hodina und Armin Thurnher

Wien, (OTS) Landeshauptmann-Stellvertreterin Grete Laska überreichte am Montag im Stadtsenatssitzungssaal an Professor Karl Hodina das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. Chefredakteur Armin Thurnher erhielt das Silbernen Ehrenzeichen
für Verdienste um das Land Wien.****

Prof. Karl Hodina zählt nicht nur zu den besten Akkordeonspielern Wiens, sondern verschaffte der Wienermusik durch seinen unermüdlichen Einsatz und sein künstlerisches Werk einen ganz besonderen Stellenwert in der Wiener Kulturszene.
Karl Hodina, gelernter Chemo- und Lithograph, stellte bereits 1962 seine ersten Ölbilder und 1966 seine Gemälde in der Wiener Galerie Basilisk aus. Die Folge einer Augenoperation war Grund dafür, dass er seinen Beruf aufgeben musste und begann, an seiner
musikalischen Laufbahn zu arbeiten.

So spielte er gemeinsam mit dem Gitarristen Edi Reiser in verschiedenen Heurigenlokalen. 1971 schrieb er den "Herrgott aus Sta" und befasste sich intensiv mit der alten, echten Wiener Volksmusik. Damit begeistert er bis heute sein Publikum und zählt zu den herausragendsten Wienerliedinterpreten. Neben seiner künstlerischen Laufbahn engagiert sich Prof. Hodina seit vielen Jahren als Vorstandsmitglied des Wiener Volksliedwerkes
insbesondere um die Förderung bzw. Verbreitung der Wienermusik. So gingen von ihm die ersten Impulse zu dem Projekt "Wienermusik an
den Schulen" aus, das versucht, jungen Menschen diese interessante Musikgattung näher zu bringen. Darüber hinaus trug er als unentgeltlich Mitwirkender bei zahlreichen von ihm organisierten einschlägigen Wienerliedveranstaltungen ebenso zu Erfolg des von der Stadt Wien unterstützten Wiener Volksliedwerkes bei, wie in seiner Eigenschaft als fachlicher Beirat bzw. Juror im Rahmen des großen Wienerliedfestivals HERZ.TON.WIEN.

Armin Thunher gilt als Mitbegründer der Wiener Stadtzeitung "Falter" und ist bis heute Chefredakteur dieses Mediums.
Durch sein großes Engagement entwickelte sich der "Falter" von einer kleinen selbstverwalteten Zeitung zu einer etablierten Stadtzeitung, ohne dabei den kritischen, jungen und unterhaltsamen Ton zu verlieren. Neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur veröffentlichte Thurnher u.a. 1994 das Buch "Österreich neu - der Report an den Kanzler, 12 Provokationen zu Themen der Zeit" sowie
im Jahr 1999 "Das Trauma, ein Leben - österreichische Einzelheiten". Für diese Arbeiten erhielt er kürzlich den "Bruno Kreisky Preis für das politische Buch."

Armin Thurnher hat durch seine Arbeiten die Wiener
Medienszene wesentlich beeinflusst und ist durch seine
Publikationen zu einem beispielgebenden Vertreter von Sprach- und Auseinandersetzungskultur geworden. (Schluss) bz

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