Kadenbach: Bundesforste - Verharmlosung schützt unsere Wälder nicht !

Niederösterreich (SPI) "Niemand in der SPÖ - NÖ sagt, dass ein Grossteil der Wälder die im Besitz der Bundesforste sind verkauft werden soll aber die Bundesforste müssen 3 Milliarde durch den Verkauf von 50.000 ha, dies sind immerhin 6,5 Prozent, erzielen. Ich gehe davon aus, dass der zuständige Agrarlandesrat die Bodenpreise in Niederösterreich kennt. 3 Milliarden werden nur durch den Verkauf von hochwertigen Flächen und nicht von Randlagen aufbringbar sein", stellte die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach fest.

"Wenn Populismus die Vertretung der Menschen bedeutet und wenn Populismus den Schutz unserer Wälder und Wasservorräte bedeutet, dann sind wir gerne populär. Die Verscherbelung des Allgemeinbesitzes - Wälder und Seen im Eigentum der Bundesforste -mit kurzfristiger Budgetkosmetik zu begründen ist schlicht eine falsche Politik.

Genauso falsch ist auch die Darstellung, dass in den letzten Regierungen die Budgetentscheidungen ohne Zustimmung der ÖVP gefallen sind. Alle Ausgaben des Staates sind vom Ministerrat und vom Parlament mit den jeweiligen Stimmen auch der ÖVP getroffen worden. Jetzt so zu tun als ob der Ministerrat kein Kollegialorgan ist und dass die ÖVP im Nationalrat trotzt Koalition mit der SPÖ von dieser immer niedergestimmt wurde ist eine Geschichtsfälschung. Wir treten für den Schutz der Wälder und Seen ein, die ÖVP wird sicher in ein paar Jahren so tun, als ob sie bei dieser von ihr zu verantworteten Verscherbelung unseres Grundes und Bodens nicht dabei gewesen ist", so die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach.
sw

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