VG: Junior bringt Wirtschaft in den Schulalltag

"JUNIOR - SchülerInnen gründen ein Unternehmen" ist ein erfolgreiches internationales Projekt an der Schnittstelle Wirtschaft / Schule

Wien (OTS) - Im heurigen Schuljahr startet JUNIOR mit neuem Corporate Design und einer serviceorientierten Homepage -www.junior.cc - inklusive webbasierter Datenbank durch. "Um eine weitere Ausdehnung des erfolgreichen Projekts - vor allem an den Gymnasien - zu erwirken, sollte JUNIOR als verbindlicher Bestandteil des Unterrichtsprinzips Wirtschaft und Berufsorientierung etabliert werden", sagt JUNIOR-Geschäftsführer Mag. Ing. Thomas Hrastnik und setzt sich das Ziel, die Zahl der JUNIOR-Firmen innerhalb der nächsten Jahre zu verdoppeln, aber: "Um zu expandieren brauchen wir auch die Unterstützung des Unterrichtsministeriums." Derzeit sind die WKÖ und das BMWA die wichtigsten finanziellen Partner von JUNIOR.

Wirtschaft erleben heißt Wirtschaft verstehen: SchülerInnen im Alter von 15 bis 19 Jahren gründen im Rahmen des Unterrichts für die Dauer eines Schuljahres ein Unternehmen. Die JUNIOR-Jungunternehmer bieten ein Produkt oder eine Dienstleistung am schulnahen Markt gegen Geld an. Von der Entwicklung der Geschäftsidee über Marketing, Produktion und Verkauf bis hin zum Jahresabschluss gestalten die SchülerInnen alle Phasen der Unternehmensführung. Nach Ende des Geschäftsjahres werden die besten Firmen in jedem Bundesland prämiiert, das österreichische Siegerunternehmen nimmt am europaweiten Wettbewerb teil. JUNIOR international: Im Vorjahr gründeten rund 44.000 SchülerInnen aus 19 Ländern 5.000 Firmen.

JUNIOR in Österreich: Die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Österreich (VGÖ), eine Bildungseinrichtung der Wirtschaft, hat JUNIOR in Österreich aufgebaut und ist föderalistisch über die Landesgesellschaften in allen Bundesländern vertreten. Heuer findet das Projekt zum 6. Mal statt und der Zuspruch bestätigt den Erfolg:
Von drei Pilotprojekten im Startjahr 1995/96 stieg die Zahl der JUNIOR-Unternehmen rasant an. 1999 wurden bereits 57 JUNIOR-Firmen in ganz Österreich gegründet und 750 SchülerInnen arbeiteten mit viel Engagement an ihren Produkten. Der Anmeldeschluss für das laufende Schuljahr geht noch bis Ende Oktober. Eine erste Zwischenbilanz zeigt reges Interesse bei den Polytechnischen Schulen und den HBLAs, etwa 1/3 der Gründungen kommen bislang aus den Gymnasien. JUNIOR Produkte - von trendig bis witzig: Der Trend bei den JUNIOR-Firmen geht - ganz wie im realen Wirtschaftsleben - in Richtung Dienstleistung (wie z.B.: Nachhilfeunterricht, Kinderbetreuung, Marketing) und EDV (Webdesign, CD-Rom brennen und gestalten).

Rückflragehinweis: VG-Presse / Mag. Petra Rathmanner /
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