Modell der RLB entspricht nicht Ankündigungen des Ministeriums

Wien (OTS) - Erste Vorschläge, welche Konditionen den Studierenden bei einer Einführung von Studiengebühren angeboten werden können, wurden heute von der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich- Wien gemacht. Durch die Begrenzung der Studienfinanzierung auf 60 000 Schilling ist eine vollständige Finanzierung des Studiums nicht möglich. Ein Studium an Österreichs Universitäten dauert mindestens 8 oder 10 Semester, zahlreiche Studienrichtungen liegen aber auch darüber. So hat zum Beispiel Medizin eine Mindeststudienzeit von 12 Semestern, aber auch die Mindeststudienzeit eines Großteil der Studienrichtungen an den Musik- und Kunstuniversitäten sind höher angesetzt.

Voraussetzung für dieses Finanzierungsmodell ist die Durchführung einer Bonitätsprüfung. Wenn diese nicht positiv abgeschlossen wird, besteht kein Anspruch auf das Finanzierungsmodell. Auch dadurch können Studierende ausgeschlossen werden.

Verschärft wird das ganze zusätzlich noch dadurch, dass die Rückzahlung nach Beendigung des Studiums zu den am österreichischen Markt üblichen Normalkonditionen, derzeit bei 7 Prozent, zu entrichten ist. Die Studierenden müssen schon vor Beginn ihres Erwerbslebens einen hohen Schuldenberg in Kauf nehmen.

Das vorgeschlagene Modell der Raiffeisenlandesbank NÖ- Wien entspricht nicht den Ankündigungen des Darlehensmodells als alternative Finanzierungsform des Studiums, wie es vom Ministeriun präsentiert wurde.

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