"Der Report" am Dienstag, dem 17. Oktober: "Nach der steirischen Wahl"

Wien (OTS) - Gisela Hopfmüller präsentiert am Dienstag, dem 17. Oktober 2000, um 21.10 Uhr in ORF 2 unter anderem Berichte zu den Landtagswahlen in der Steiermark.

Nach der steirischen Wahl I: Unruhige FPÖ
Ein klarer Sieg für die ÖVP, ebenso klare Niederlagen für FPÖ und SPÖ - ob die Steirische Landtagswahl nun als erste große Testwahl nach der Wende auf Bundesebene gesehen wird oder nur als Votum über die Landespolitik, für Freiheitliche und Sozialdemokraten brachte sie schwere Wahlschlappen. Nun geht es in den Parteizentralen an die Aufarbeitung der Niederlagen. Haben der FPÖ Steiermark die internen Personalstreitigkeiten oder doch der Sparkurs der schwarz-blauen Regierung geschadet? Auch der koalitionäre Friede zwischen FPÖ und ÖVP könnte unter den Stimmverlusten der Freiheitlichen leiden. Ein Bericht von Günther Kogler, Gerhard Jelinek und Ernst Johann Schwarz.

Nach der steirischen Wahl II: Nachdenkliche SPÖ
Hat die SPÖ die Chance auf ein besseres Ergebnis durch den mehrmaligen Wechsel der Taktik während des Wahlkampfes verspielt? War der Protest gegen den schwarz-blauen Sparkurs zu aggressiv? Für die steirischen Sozialdemokraten scheint eine inhaltliche wie personelle Neupositionierung unumgänglich, denn selbst in traditionellen Arbeiterhochburgen hat die SPÖ Wähler verloren. Ein Bericht von Günther Kogler, Gerhard Jelinek und Ernst Johann Schwarz.

Die Spitzelliste
In der Spitzelaffäre rund um den ehemaligen FPÖ-Polizisten Josef Kleindienst werden nun die ersten Namen genannt: Haiders Sprecher, der Wiener Landesparteisekretär sowie ein ehemaliger Generalsekretär. Außerdem geht es um zumindest sechs AUF-Funktionäre, denen illegale Datenabfragen vorgeworfen wurden. Mittlerweile wurden auch schon einige Beamte einvernommen. Die Sonderkommission will nun Konten öffnen lassen, über die möglicherweise Schmiergelder an Polizisten geflossen sind. Nach wie vor steht aber der Beschluss des Untersuchungsrichters aus. Ein Bericht von Ernst Kernmayer, Marie-Theres Euler-Rolle und Rainer Hazivar.

Wege der Drogenpolitik
Die liberale Drogenpolitik sei international gescheitert, verkündet die österreichische Regierung. Mehrere Verschärfungen der Drogengesetzgebung sind in Planung. Die Schweiz hingegen steuert den gegenläufigen Kurs: Der Konsum von Cannabis-Produkten soll in absehbarer Zeit sogar legalisiert werden. In diesem uralten Streit um Wege der Drogenpolitik will nicht nur die Schweiz einen sanfteren Weg. Auch in Österreich findet sich kaum ein Experte aus dem Drogenbereich, der den bei uns geplanten Verschärfungen etwas abgewinnen kann. Ein Bericht von Franz Renner.

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