LR Plank eröffnete neues Biomasse-Fernheizwerk in Pyhra

"Bis 2007 4 Prozent des Stroms aus erneuerbarer Energie"

"Der Einsatz erneuerbarer Energien verringert nicht nur die Umweltbelastung und die Importe fossiler Energieträger. Es werden auch bestehende Arbeitsplätze gesichert und zahlreiche neue geschaffen sowie die Regionen gestärkt", betonte Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank am vergangenen Freitag anlässlich der Eröffnung eines neuen Biomasse-Fernheizwerkes in Pyhra im Bezirk St.Pölten. Die Anlage, die in Kooperation mit der EVN in rund einjähriger Bauzeit errichtet worden ist, kostete rund 42 Millionen Schilling und erbringt eine Leistung von 2.900 Kilowatt. Das dafür notwendige Holz und Hackgut liefern 28 Bauern der Region, Energieabnehmer sind das Freibad, die Volksschule, Wohnhausanlagen und die Landwirtschaftliche Fachschule, die auch ein wichtiger Impulsgeber für dieses Projekt war. Das Fernwärmeleitungsnetz hat eine Länge von 4 Kilometern. Für Plank war die Inbetriebnahme auch ein Signal zur richtigen Zeit. "Die extreme Verteuerung der fossilen Energiepreise gibt erneuerbaren Energien, die nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch billiger sind, neue Chancen."

In Niederösterreich gibt es bereits 130 Biomasse-Fernheizwerke, das Land nimmt bei diesen Anlagen damit österreichweit den Spitzenplatz ein. Jährlich werden etwa 60.000 Tonnen Holz und 10.000 Tonnen Stroh als Brennstoff eingesetzt und mehr als 6.000 Haushalte mit Fernwärme versorgt. Auch bei Erzeugung von Solarstrom, bei Wärmepumpen und bei der Warmwasseraufbereitung sowie bei den Windkraftanlagen ist Niederösterreich im Vergleich mit den anderen Bundesländern im Spitzenfeld platziert.

Niederösterreich hat in den letzten fünf Jahren den Einsatz erneuerbarer Energien mit rund einer halben Milliarde Schilling unterstützt. "Ziel ist es", so Plank, "bis 2007 rund 4 Prozent der Gesamtstromerzeugung aus erneuerbarer Energie herzustellen."

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