ARBÖ: Gefahr von Wildunfällen steigt

Wien (ARBÖ) - Richtiges Reagieren ist bei einer Begegnung mit Wildtieren für Kraftfahrer lebenswichtig, so der ARBÖ. Die Tiere finden jetzt auf den bereits abgeernteten Feldern keinen Unterschlupf mehr und verirren sich auf der Suche nach einem Versteck oder Futter, oft auf die Fahrbahn.

Sollte es zu einem Wildunfall kommen, so ist es wichtig, die Unfallstelle abzusichern und unverzüglich die nächste Polizei-oder Gendarmeriedienststelle zu verständigen. Bei einem
Wildschaden gemäß Paragraph 4, Absatz 5 der Straßenverkehrsordnung (StVO) besteht eine Verständigungspflicht, so die ARBÖ-Verkehrsjuristen. Wer die Meldung nicht unverzüglich vornimmt, riskiert eine Bestrafung wegen Fahrerflucht, es handelt sich nämlich um einen Verkehrsunfall mit Sachschaden. Der Unfall darf nicht verschwiegen werden, das tote Tier darf man nicht mitnehmen. Hat man eine entsprechende Kaskoversicherung, so ist auch diese
vom Vorfall sofort zu verständigen. Polizei oder Gendarmerie stellen die für die Versicherungsmeldung notwendige Bestätigung über den Wildschadenunfall aus. Wer über einen ARBÖ-Europa-Sicherheits-Pass verfügt, dem werden seitens des ARBÖ bei einer Kollision mit Haar- oder Federwild Reparaturkosten beziehungsweise der Kasko-Selbstbehalt zu 80 Prozent (maximal ATS 8.000,- / EUR 581,38) ersetzt. Voraussetzung: Unverzügliche Besichtigung des beschädigten Fahrzeuges in einem ARBÖ-Prüfzentrum, Vorlage der behördlichen Meldebestätigung im Original.

So reagieren Sie bei Wildwechsel richtig:

* Wenn Rehwild die Straße quert, Abblendlicht einschalten und mehrmals kurz die Hupe zu betätigen. Keine Dauerhupe. Vermeiden
Sie unbedingt, das Fernlicht einzusetzen. Das Wild wird dadurch irritiert und unterbricht dann mitten auf der Fahrbahn seine
Flucht.

* Bei Übergängen zwischen Feld und Wald, in Waldbereichen oder bei Obstgärten ist ein Wildwechsel sehr wahrscheinlich, deshalb besonders vorausschauend fahren.

* Das Fahrzeug nicht verreißen. Nicht versuchen, waghalsige Haken zu schlagen.

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