Herzrhythmusstörungen

Wien (OTS) - Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache. Eine Gruppe davon sind Herzrhythmusstörungen, die auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden können. "Sowohl bei gesunden als auch bei kranken Menschen können Herzrhythmusstörungen auftreten. Ob sie wirklich gefährlich sind, kann nur der Arzt abklären. Zur Vorbeugung gegen Rhythmusstörungen sollte auf Alkohol, Nikotin, Kaffee und Drogen verzichtet werden", sagt Dr. Christian Feinböck vom Österreichischen Roten Kreuz.

Herzkrankheiten, wie Herzinfarkte, Herzmuskelentzündungen, Bluthochdruck, Schilddrüsenerkrankungen oder zuviel Kaffee, Nikotin sowie Drogen sind einige der Ursachen für Rhythmusstörungen. Feinböck: "Gesunde Menschen können Schwankungen der Herzfrequenz meistens ohne Probleme ertragen. Problematisch wird es bei Menschen, die an Krankheiten, wie zum Beispiel Herzschwäche oder Gefäßverengungen, leiden. Es drohen Folgen, die von Schwindel, Kollaps, Schlaganfall bis hin zu Schock und Kreislaufstillstand reichen."

Sinkt die Herzfrequenz unter 60 Schläge pro Minute, ist dies möglicherweise auf Infektionskrankheiten, Bluthochdruck oder auf einen Herzinfarkt zurückzuführen. Steigt die Herzfrequenz auf mehr als 100 Schläge pro Minute, so kann dies durch starken Stress, Blutdruckabfall und Fieber ausgelöst sein.

"Bei einem Ruhepuls unter 60 oder über 100 Schlägen pro Minute sowie mehrfaches Auftreten eines völlig unregelmäßigen Herzschlages sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt unbedingt auch für den Fall, dass die Störungen sich wiederholen oder von Symptomen wie Schwindel, Brustschmerzen oder Bewusstlosigkeit begleitet sind", so Feinböck.

Gelegentlich kann ein Herzklopfen oder -stolpern gespürt werden. "Wer gesund und fit ist, braucht sich deswegen meist nicht zu sorgen", so Feinböck. "Wenn das Herz jagt, ohne dass Sie sich körperlich angestrengt haben, trinken Sie ein Glas kaltes, sprudelndes Mineralwasser. Dadurch kann das Herz beruhigt werden."

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