Chorherr Spitzenkandidat der Grünen

Wien, (OTS) Entgegen anders lautender Kommentare werde er bei den kommenden Wiener Wahlen zum ersten Mal als Spitzenkandidat antreten, betonte Klubobmann Mag. Christoph Chorherr am Montag in einem Pressegespräch der Grünen. Chorherr war Sonntag mit 52,4 Prozent gewählt worden.

Wie er ausführte, gebe es in Wien eine echte Chance für ein Gegenmodell zur reaktionären Schwarz-Blauen-Regierung. Ihm gehe es um Gestalten und Verändern in vielen Bereichen. Chorherr verwies auf alle Details der Vorstellungen der Grünen, die im Internet zu finden sind. Die stagnierende Proporzpolitik sei der Boden für den Aufschwung der FPÖ gewesen. Die Bekämpfung des unseligen Proporzes und die Entfeudalisierung Wiens nannte er als ein weiteres
wichtiges Ziel. Voraussetzungen für eine künftige Wiener Stadtregierung, die sich aus SPÖ und den Grünen zusammensetze, wären ein zweistelliges Ergebnis bei den Wahlen und die Verhandlungen über Eckpunkte der künftigen Politik. Es müsse zu einem Aufbruch kommen, der, wie Chorherr sagte, mit der ÖVP nicht zu machen sei. Viele der mehr als 400 Forderungen der Grünen müssten sich in einer künftigen Regierung wiederfinden. Er sei optimistisch, dass sich wesentliche Teile der SPÖ zu einer neuen Politik durchringen könnten.

Spitzelaffäre

Im Zusammenhang mit der sogenannten Spitzelaffäre forderte Chorherr den freiheitlichen Klubobmann Kabas sowie Gemeinderat Kreisl auf, "aus der Versenkung aufzutauchen". Es würden sich die Indizien erhärten, dass Kreisl in dieser Angelegenheit eine wesentliche Rolle spiele. Seine Partei werde nicht locker lassen,
um Licht in diese Angelegenheit zu bringen. (Schluss) ull/bs

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