KfV warnt: Geschwindigkeit bleibt Killer Nummer 1 auf unseren Strassen

Wien (OTS) - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit fordert
dringend die Einführung des Punkteführerscheins

Neun Todesopfer im Straßenverkehr in der vergangenen Woche und wieder war nichtangepaßte Geschwindigkeit die Hauptunfallursache. Jährlich werden rund 40 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle von Fahrern verursacht, die zu schnell unterwegs sind. Allein im vergangenen Jahr gingen 411 Todesopfer auf das Konto von Rasern.

Eine Trendumkehr ist nicht abzusehen: Nach Aufzeichnungen der Statistik Österreich gab es heuer im Zeitraum Jänner bis August bereits 33.989 Verletzte auf Österreichs Straßen - um 27 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Anzahl der Getöteten ist in etwa konstant geblieben: 1999 kamen zwischen Jänner und August 695 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, heuer waren es 664.

Diese Zahlen spiegeln akuten Handlungsbedarf wider: Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) fordert daher zum wiederholten Mal die Erhöhung der Mindeststrafen und die Einführung des Punkteführerscheins. "Raser und Rowdies müssen endlich konsequent aus dem Verkehr gezogen werden, um die Mehrheit der verantwortungsbewußten Verkehrsteilnehmer zu schützen", erklärt KfV-Direktor Dr. Othmar Thann.

Die tödlichen Unfälle der Vorwoche: Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 3 PKW- Insassen (davon 2 Lenker), 3 Motorrad-Lenker, 1 Moped-Lenker und 2 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (4), Vorrangverletzung (2), Überholen (1), Unachtsamkeit (1) und Fahrstreifenwechsel (1) festgestellt werden. 2 Fußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben. 3 der 9 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle". 1 tödlich verletzter Moped-Lenker trug keinen Sturzhelm.

Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BMI OTS0049 unter http://www.bmi.gv.at/Verkehr/

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

KfV/Pressestelle
Mag. Barbara Hofer
Tel.: 01/71770-158 DW
e-Mail: pr@kfv.at
Homepage: http://www.kfv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KFV/OTS