Heinzl: 'Bitte Warten' für Bahnhofsausbau St. Pölten

Massive Mehrkosten durch Verzögerungen bei der Güterzugumfahrung

St. Pölten, (SPI) - "‚Schilda‘ im Verkehrsministerium - wie bei so vielen Zuständigkeiten der blauschwarzen Bundesregierung. ‚Bitte Warten‘ heißt es im Verkehrsministerium, was den Ausbau und die Modernisierung des St. Pöltner Hauptbahnhofes betrifft. St. Pölten kommt, wenn man Verkehrsminister Schmid zumindest diesmal Glauben schenken darf, als letzter von insgesamt 43 Projekten der ÖBB in den kommenden Jahren dran. Nicht nur, dass dies nach wie vor alles sehr unsicher ist, so werden auch massive Umplanungen notwendig. Als Grund werden von Schmid die Verzögerungen bei der St. Pöltner Güterzugumfahrung angeführt. Das ist grotesk! Schmid selbst stoppt die Arbeiten der Güterzugumfahrung, verzögert die Fertigstellung -und nun deponiert er mit sorgenvoller Mine diese Umstände als Grund für die Verzögerungen beim Ausbau des St. Pöltner Hauptbahnhofs. Diesem Minister ist wirklich nicht mehr zu helfen", kritisiert der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl.****

"Die Landeshauptstadt St. Pölten soll zum Handkuss kommen, weil Verkehrsminister Michael Schmid in seinem Ministerium weder ein noch aus weiß. Abzulehnen ist, dass durch die unnotwendigen Umplanungen neuerlich viele Millionen an Steuergeldern aufgebracht werden müssen. Strikt zurückzuweisen ist auch, dass zuerst Bahnhöfe von kleineren Bezirkshauptstädten ausgebaut und modernisiert werden - nur der Hauptbahnhof der Landeshauptstadt St. Pölten soll auf ‚altkaiserlichem Niveau‘ des vorigen Jahrhunderts verharren. Ich fordere den Verkehrsminister auf, das Projekt St. Pölten vorzuziehen, die Güterzugumfahrung St. Pölten wie geplant parallel zu verwirklichen und unverzüglich mit den Arbeiten zu beginnen. Ein Baubeginn für St. Pölten im Jahr 2003 und ein kolportierter Fertigstellungstermin 2005 oder noch später ist inakzeptabel. Die Pläne liegen fix und fertig in den Schubladen. Eigentlich sollte bereits gebaut werden", richtet NR Anton Heinzl eine klare Forderung an Schmid.
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