"profil": Massive Probleme bei Waagner-Biro-Binder

2,7 Mrd. S. Schulden - Gläubigerbanken formen Sanierungskonsortium - Industrieller Liaunig muss Anteile verpfänden

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, kämpft die Waagner-Biro-Binder AG (WBB) des Industriellen Herbert Liaunig mit massiven Problemen. Nach einem Verlust von knapp 40 Mio. S. 1999 kündigt sich heuer ein Abgang von zumindest 100 Mio. S. an. Die Bankverbindlichkeiten der aus der aus der Filetierung der ehemaligen Waagner Biro AG hervorgegangenen Gruppe erreichten Mitte September insgesamt 2,72 Mrd. S.

Um den Fortbestand der WBB - sie ist Teil der in Abwicklung stehenden Auricon-Gruppe - zu sichern, habe sich die vier Hausbanken Bank Austria, Erste Bank, Raiffeisen Zentralbank und BAWAG zu einem Sanierungskonsortium zusammengeschlossen, schreibt "profil".

Gemäß einer "profil" vorliegenden Vereinbarung vom 25. September soll der WBB auf dem Wege einer sogenannten Zinsstützung ein Zahlungsaufschub bis zum 31. Dezember 2006 in der Höhe von 334 Mio. S. gewährt werden. Im Gegenzug muss Liaunig praktisch den gesamten Teilkonzern Waagner Biro an die Gläubiger verpfänden. Darunter nicht nur die angeschlagenen Gesellschaften der Waagner-Biro-Binder-Gruppe, sondern auch die profitablen Gesellschaften Waagner-Biro Brückenbau AG und Waagner-Biro Bühnenbau AG, die in der Schwesterholding WB Holding gruppiert sind. Zudem wurde der WB Holding - sie gilt nach wie vor als Börsekandidat - laut "profil" ein zeitlich befristetes Ausschüttungs-Verbot auferlegt.

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