LHStv Schlögl: Temelin - Zivilschutz und Frühwarnsystem verstärkte Aufmerksamkeit widmen

Frühwarnsystem über grenznahe Atomkraftwerke raschest verwirklichen

St. Pölten, (SPI) - "Der am vergangenen Samstag, den 7. Oktober, bundesweit durchgeführte Zivilschutz-Probealarm war ein voller Erfolg, kleinere auftretende Mängel werden in den nächsten Wochen behoben werden. Ich darf als für das NÖ Rettungswesen verantwortliche Landesrat allen beteiligten Mitarbeitern, den vielen freiwilligen Helfern und Funktionären der Rettungsorganisationen, der Feuerwehren, der Zivilschutzorganisationen und allen anderen beteiligten Organisationen meinen Dank und Anerkennung für ihre Arbeit aussprechen. Aus aktuellem und sehr enttäuschenden Anlass, nämlich der Inbetriebnahme des Atomkraftwerkes Temelin, muss nun raschest die Frage eines grenzüberschreitenden Frühwarnsystems und der Verbesserung der parallel notwendigen Zivilschutzmaßnahmen geklärt werden", so Gesundheitsreferent LHStv. Mag. Karl Schlögl.****

Wenige Kilometer hinter unseren Landesgrenzen lauern gewaltige Gefahrenpotentiale. Die Menschen müssen daher verstärkt über die Gefahren und Risiken, aber auch über die Schutzmaßnahmen aufgeklärt werden. So wurde beispielsweise der Errichtung von Schutzräumen in privaten Einfamilienhäusern in den letzten Jahren kaum mehr die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Aber auch mit geringen Vorsorgemaßnahmen - wie eine entsprechende Medikamentenvorsorge und die Einlagerung von Vorräten - kann man Risiken minimieren und für einen Ernstfall relativ einfach vorsorgen.

Die in diesem Zusammenhang noch immer nicht geklärte Frage eines funktionierenden Frühwarnsystems für Atomunfälle in Tschechien und der Slowakei trifft die Bevölkerung Niederösterreichs in ihrem unmittelbaren Sicherheitsbedürfnis. Wir benötigen ein funktionierendes Sicherheitskonzept, welches nur in Kooperation der betroffenen Länder konzipiert werden kann. Wenn ein Schadensfall auftritt, müssen ohne Verzögerungen die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der niederösterreichischen Bevölkerung ergriffen werden können. "In Sachen Frühwarnsystem muss die Landesregierung nun rasch und umfassend entsprechende Initiativen in die Wege leiten", so LHStv. Schlögl.
(Schluss) fa

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