Pietsch: Strasser verursacht größtes Finanzdesaster der letzten Jahrzehnte

Schildbürgerstreich bei Sicherheitsakademie Traiskirchen

St. Pölten (SPI) - "Die Errichtung der Traiskirchner Sicherheitsakademie wurde im Jahre 1994 von der damaligen SPÖ/ÖVP-Koalition beschlossen, jetzt ist das Gebäude fertig, doch der Innenminister zieht es vor, diese Institution nach Wien zu verlegen. Es gibt kein nachvollziehbares und vor allem haltbares Argument, das diese Entscheidung rechtfertigen würde. Man spricht großartig vom ‚Sparen‘ und setzt nebenbei 300 Millionen Schilling in den Sand", kritisiert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Karl Pietsch.****

Eine Standortkommission hat Traiskirchen über Jahre durchleuchtet und sich für die Stadt als besten Standort für die Sicherheitsakademie entschieden. "Plötzlich konstatiert Innenminister Strasser schlechte Erreichbarkeit für diesen Standort und lässt damit ganz nebenbei durchblicken, dass er LH Pröll für einen schlechten Verkehrsplaner hält", so Pietsch weiter.

"Auf der einen Seite zieht man den Menschen den letzten Schilling aus der Tasche, lässt sie für Arztbesuche und Bildung zahlen, auf der anderen Seite produziert man durch Inkompetenz und parteipolitische Taktik Neubauruinen. Der Umbau des Neubaus für den geplanten Einzug des Bundeskriminalamtes wird von Experten mit S 200 Millionen beziffert - 200 Millionen Schilling für die Inkompetenz eines Innenministers, das geht weit über einen Schildbürgerstreich hinaus -dies lässt auf Unverantwortlichkeit im Umgang mit dem Geld der Österreicherinnen und Österreicher schliessen", so der SP-Politiker abschließend.
(Schluss) sk

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