Kautz: Einsparungswut von Minister Strasser zeigt laufend negative Auswirkungen

Gendarmerie auf der Südautobahn steht künftig vor riesigen Problemen

St. Pölten, (SPI) - Ernst Strasser forderte als Klubobmann der VPNÖ laufend zusätzliche Dienstposten für Polizei und Gendarmerie. Jetzt nur einige Monate nach seiner Bestellung zum Innenminister, sieht die Welt für Strasser völlig anders aus. Nicht nur das die Investitionen für die Ausstattung empfindlich gekürzt werden, sollen alleine in NÖ über 50 Planstellen bei der Gendarmerie eingespart werden. "Das alles, obwohl die Beamtinnen und Beamten schon vorher über steigende Überstunden und massive Belastungen klagten. Jetzt noch mit weniger Personal auszukommen ist unmöglich. Weniger Verkehrskontrollen und Verkehrsüberwachungen sind die Folge. Passieren auf einem Autobahnabschnitt mehrere Unfälle gleichzeitig - oder kommt es gar zu einem Serienunfall -, gerät die Autobahngendarmerie aufgrund der eklatanten Personalnot in Bedrängnis. Immer öfter müssen Beamte aus anderen Dienststellen aushelfen. Die Sicherheit auf unseren Straßen leidet - dank Innenminister Ernst Strasser", kritisiert SP-LAbg. Herbert Kautz.****

Die rigorosen Sparpläne von Minister Strasser bringen die Exekutive schwer in Bedrängnis. An allen Ecken und Enden fehlt Personal und trotzdem sollen die gleichen Sicherheitsstandards wie vor den Einsparungen gewährleistet werden. Immer öfter müssen Beamte von benachbarten Regionen einander aushelfen. Für andere Aufgaben, wie beispielsweise die Schulwegsicherung, bleibt so gut wie keine Zeit mehr. So soll die Schulwegsicherung durch die Exekutive eingeschränkt werden, durch die Kürzungen bei den Zivildienern wird es bald auch weniger Zivildiener als Schülerlotsen bei den Schulen geben. "Tatsache ist, dass die Einsparungswut von Ernst Strasser längst ihre negativen Auswirkungen zeigt und die Qualität der Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger bereits abnimmt", so LAbg. Herbert Kautz. (Schluss) as/fa

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