"profil": Khol: Prinzhorn-Vorschlag "nicht durchdacht"

ÖVP-Klubobmann Khol kritisiert Zweiten Nationalratspräsidenten Prinzhorn wegen Vorstoß für Reichensteuer - "nicht genug Sachverstand"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" kritisiert ÖVP-Klubobmann Andreas Khol die jüngsten Vorschläge des Zweiten Nationalratspräsidenten Thomas Prinzhorn für Richtung eine Reichensteuer. Khol im "profil"-Interview: "Ich schätze Thomas Prinzhorn. Aber als Großindustrieller unterliegt er oft der Sentimentalität und entdeckt dann verbal sein Herz. Wir haben diese Frage in der Koalition abschließend beraten. Die Äußerung von Prinzhorn ist eine Fleißaufgabe. Der Vorschlag ist nicht durchdacht, da ist viel Emotion dabei, aber nicht genug Sachverstand."

Die FPÖ sieht der ÖVP-Klubobmann durch den Weisenbericht rehabilitiert. Khol: "In Österreich hatte die FPÖ eine Weißwaschung nicht nötig, denn man kennt sie. Aber die Denunziationslage im Ausland ist mit dem Bericht auch weg. Neben der Republik hat auch die FPÖ von diesem Bericht profitiert." Für ungerechtfertigt hält der ÖVP-Politiker die Kritik der Weisen an Justizminister Böhmdorfer. Khol: "Dem Justizminister wurde hier Unrecht getan."

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