"Thema" am Montag, dem 16. Oktober: Israel: Kriegsgefahr im Nahen Osten"

Barbara van Melle präsentiert in "Thema" am Montag, dem 16. Oktober 2000, um 21.05 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Israel: Kriegsgefahr im Nahen Osten
Die Eskalation der Gewalt in den palästinensischen Gebieten in den vergangenen Tagen nährt die Furcht vor einem neuen Nahostkrieg. Nach dem Lynchmord an drei israelischen Soldaten in Ramallah hat die israelische Armee Vergeltungsschläge gegen die Zentren der Autonomiegebiete geführt. Palästinenser-Präsident Yassir Arafat, dessen Residenzen ebenfalls Ziel der Raketenangriffe waren, spricht bereits von "Krieg". Zwar hat Israel seinen militärischen Einsatz für beendet erklärt, die Palästinenser bemühen sich aber offenbar, diesen blutigen Konflikt dazu zu nützen, die arabische Welt hinter sich zu versammeln. Fest steht: Wenn die Scharfmacher gewinnen, geht der Frieden verloren. - Franz Normann berichtet für "Thema" über die aktuelle Entwicklung in Israel.

Linz: Ein Herz für Babys
Im Kinderherzzentrum in Linz operiert man mit großem Erfolg äußerst schwierige Herzfehler bei Neugeborenen. Diese speziellen lebensrettenden Eingriffe am Herzen werden nur in einigen wenigen Zentren in Europa durchgeführt. Dementsprechend groß ist der Andrang in Oberösterreich. Operiert werden Kinder aus allen Bundesländern, aber auch Patienten aus dem Ausland kommen immer häufiger nach Linz. 1997 hat das Linzer Ärzteteam zum ersten Mal in Österreich ein Baby mit diesem schweren Herzfehler operiert, dem heute dreijährigen Christian geht es derzeit sehr gut. Ein Überleben für den schwerkranken Buben war nur mit Hilfe dieser Operation möglich. -"Thema" zeigt wie die Herzspezialisten in Oberösterreich arbeiten. Gudrun Kampelmüller hat auch den dreijährigen Christian und seine Familie im Waldviertel besucht.

Der Fall René - Ein Roma im Rollstuhl
René ist 25. Der älteste Sohn einer Roma-Familie im südlichen Burgenland leidet an einer unheilbaren Krankheit: Muskelschwund. René hofft bisher vergeblich auf eine von der Genforschung angekündigte Wunderspritze, die sein Leben verlängern könnte. Von Kindheit an im Rollstuhl, verbringt er seine Schulzeit in Integrationsklassen, spielt die Hauptrolle in der TV-Fassung eines Kinder-Theaterstücks, kämpft gegen die Diskriminierung seiner Volksgruppe und komponiert nach dem vierfachen Roma-Mord in Oberwart ein Protestlied. - In "Thema" spricht Rene über sein Leben, dessen Ende absehbar ist, denn die durchschnittliche Lebenserwartung von Patienten mit dieser Form von Muskelschwund liegt zwischen 20 und 25 Jahren. Walter Reiss vom Landestudio Burgenland hat ein Porträt von René gestaltet.

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