AK Tumpel gegen Kürzung von Lehrerposten

Gehrers Pläne treffen vor allem berufstätige Eltern

Wien (AK) - Als "unsozial und durch nichts zu rechtfertigen" kritisiert AK Präsident Herbert Tumpel die Kürzungspläne der Regierung für die Volks- und Hauptschulen, die heute, Freitag bekannt wurden. In ganz Österreich sollen 5.500 Volks-, Hauptschul und SonderschullehrerInnen weggekürzt werden - und zwar "treffsicher" dort, wo Schulkinder und Eltern Unterstützung am dringendsten brauchen: in den Ganztagsschulen und in Integrationsklassen. Das geht aus den Details des Stellenplans hervor, über den die Regierung am Montag mit den Bundesländern verhandeln will. Tumpel verlangt, dass Bildungsministerin Gehrer und Finanzminister Grasser den Plan zurückziehen: "Statt Abbau von Ganztagsschulen und Integrationsklassen muss mehr getan werden, damit Beruf und Familie kein Widerspruch sind." ****

Aufgrund der Vorgaben von Finanzminister Grasser soll das Budget für die Schulen um insgesamt 5 Milliarden Schilling gekürzt werden -und das bedeutet allein für die Pflichtschulen den Abbau von 5.500 LehrerInnen. Hier sollen insgesamt 3 Milliarden Schilling gestrichen werden - und zwar vor allem bei den LehrerInnen für Kinder von berufstätigen Eltern in Ganztagsschulen und in Integrationsklassen. Dieser Stellenplan kann übrigens nur durchgehen, wenn alle Bundesländer zustimmen. Besonders betroffen wäre vor allem Wien: Hier sollen 1.400 LehrerInnen für die Ganztagsschulen und die Integration weggekürzt werden. "Das wäre eine Belastung der betroffenen Kinder und ihrer Eltern, die man nicht akzeptieren kann", kritisiert Tumpel.

Bildungsministerin Gehrer und Finanzminister Grasser sollen ihr bildungsfeindliches Vorhaben wieder zurückziehen, verlangt Tumpel:
"Es geht um nichts weniger als um die Qualität der Bildung und darum, dass Beruf und Familie für berufstätige Eltern kein Widerspruch sein dürfen."

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