hogast(R) - seit 25 Jahren auf Erfolgskurs

Wien (OTS) - Zum Erreichen der ersten Umsatzmilliarde benötigte
die hogast Einkaufsgenossenschaft für das Hotel- und Gastgewerbe 15 Jahre. Der Sprung auf zwei Milliarden Schilling Jahresumsatz gelang innerhalb von acht Jahren. Zwei Jahre später hält man bereits bei 2,434 Milliarden Schilling und aufgrund des aktuellen Wachstums ist mit Abschluss des laufenden Wirtschaftsjahres am 30. April 2001 das Überspringen der Dreimilliardengrenze vorprogrammiert.

Nur der geringere Teil dieses zuletzt 24-prozentigen Umsatzzuwachses ist der von 932 auf 1016 gestiegenen Mitgliederzahl zu verdanken. Denn auch für jeden einzelnen Genossenschafter wuchs die Ausschüttung um durchschnittlich 21 Prozent auf den Gesamtwert von 82,14 Millionen Schilling an.

Dreifacher Nutzen

Wichtiger ist für die hogast-Members aber der unmittelbare Nutzen durch Einkaufsvorteile. Zur traditionellen Lebensmittel- und Investitionsgüterbeschaffung kommen lukrative Angebote bei Verbrauchsgütern. Dank Liberalisierung werden durch gemeinsamen Einkauf bei Telefon- und jüngst Stromtarifen außerordentliche Preisvorteile erzielt. Hinzu treten neue Serviceleistungen der hogast für das Gastgewerbe. So wird seit 20. August die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern mit Hilfe der neuen Internetplattform www.hogastjob.com erleichtert.

Zum Serviceangebot der Einkaufsgenossenschaft zählt seit bereits sechs Jahren das im Vorfeld der Generalversammlung durchgeführte hogast-Symposium.

Bühne frei! Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Die hogast, selbst seit einem Vierteljahrhundert standfeste Realität, konnte es sich leisten in ihrem Generalthema zu provozieren: "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" Die Provokation gelang: Thematik und namhafte Referenten sorgten für 360 Teilnehmer -und damit eine Rekordbeteiligung am hogast-Symposium. Jeder der unterschiedlichen Wege zur Wissenserweiterung fand im Meeting Center am Mönchsberg, Salzburg, begeisterte Zuhörer. Wenn Prof. Felix von Cube "Lust an Leistung" dozierte, dann stellte er als Verhaltensbiologe die evolutionären Triebe des Menschen in den Vordergrund: "Lust holt man sich auf der Basis immer höherer Reize, dadurch steigen die Ansprüche." Die Zweischneidigkeit: Während es zum eigenen Wohlbefinden des Gastgebers notwendig ist, Verwöhneffekte zurückzudrängen, muss er sie gegenüber dem Gast optimieren. Für den Hotelmanager selbst gilt es, sein Leben durch Anstrengung lustvoll zu gestalten. Ebenso wie die Arbeitswelt, damit die Mitarbeiter durch das Lösen von Aufgaben permanent "Flow", das von Cube so genannte Glücksgefühl durch Anstrengung, erleben.

Seminar-Kabarettist Bernhard Ludwig erntete orkanartige Lacher, wenn er sich in seinem Beitrag ("Anleitung zum Herzinfarkt/Anleitung zu sexueller Unzufriedenheit") speziell dem Sexualtrieb widmete. Oder beide Themen perfekt kombinierte: "Wer aber auf dem Weg zum frühen Herzinfarkt auf soziale Anerkennung wert legt, muss wie meine amerikanischen Kollegen formulierten, auf eines achten: Overworked and underfucked."

Wie Verwöhneffekte perfekt inszeniert werden, das konnten die Profigastgeber vom Psychologen und Berater Christian Mikunda erfahren. Im Woody Allen-Stil brachte Mikunda die Dramaturgie der Verführung näher. Wirte müssen das passende der 2,5 Millionen in den Köpfen ihrer Gäste abrufbereiten Drehbücher aufrufen. "Wir sind von Populärkultur durchdrungen, süchtig nach Geschichten." So sein Credo. Stimmungsmanagement ist eines der entscheidenden Momente, um sein Haus erfolgreich zu präsentieren.

Schließlich lud Ex-Skirennläufer und TV-Kommentator Armin Assinger die Zuhörer noch ein, das Leben als rasanten Abfahrtslauf über die Streif zu betrachten. Neben vielen Parallelen zwischen Sport und Wirtschaftsleben, fand Assinger auch Differenzen: "Wir haben für 25 Rennminuten pro Saison monatelang trainiert. Im Hotel hast jeden Tag ein Rennen, dafür kommst' kaum zum Trainieren".

Neuer Power für's nächste Vierteljahrhundert

Im Rahmen ihrer Generalversammlung am 11. Oktober 2000 im Meeting Center am Mönchsberg, Salzburg, stellte die hogast Einkaufsgenossenschaft für das Hotel- und Gastgewerbe reg. Gen.m.b.H. Weichen für die Zukunft.

Mit Mag. Helmut Peter, Weißes Rössl St. Wolfgang und Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung, sowie Ernst Mayer Crowne Plaza Salzburg-The Pitter wurden zwei renommierte Hoteliers neu in den Aufsichtsrat der hogast bestellt.

Des weiteren wird künftig ein zusätzliches Vorstandsmitglied Herr Jakob Platzer, Hotel Alpina de Luxe, Obergurgl die Geschicke der Genossenschaft mitbestimmen.

Dr. Renate Schönlieb, seit 1987 hogast-Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied , wird in Kürze den Titel Kommerzialrat führen dürfen. Das kündigte Salzburgs Wirtschaftskammerpräsident Reinhardt Buemberger im Rahmen der Festveranstaltung "25 Jahre hogast" im Glashaus Nonntal an.

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