1 Million Schilling aus Mitteln des NÖ Landschaftsfonds

Weiden als Grundlage für die Nutzung

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung beschloss dieser Tage, den Betrag von 1 Million Schilling aus Mitteln des NÖ Landschaftsfonds freizugeben, um damit Wald- und Weinviertler Neuanlagen als Weideland zu unterstützen. Dieses Geld verteilt der NÖ Genetik Rinderzuchtverband, der im April 2000 mit dem ursprünglichen Förderungswerber, dem Verband Waldviertler Fleckviehzüchter, fusioniert wurde und jetzt seinen Sitz in Wieselburg (Bezirk Scheibbs) hat, aber auch unter seiner früheren Adresse in Zwettl erreichbar ist.

Vor allem im Waldviertel werden Wiesen verstärkt aufgeforstet. Im Weinviertel wurden durch Trockenlegungen und Umbruch Feuchtflächen und Trockenrasen für den Ackerbau nutzbar gemacht. Die Agrarbezirksbehörde und der NÖ Landschaftsfonds möchte dem Trend entgegenwirken und erarbeiteten gemeinsam mit dem NÖ Genetik Rinderzuchtverband ein Projekt, um die Weiden als extensive Form der Bewirtschaftung im nördlichen Niederösterreich wieder zu beleben.

Mit diesem Projekt sollen die Landwirte bewegt werden, mit der Anlage einer Weide zu beginnen oder diese zu erweitern. Neben der tiergerechten Haltung bewirkt diese Vorgangsweise auch die Verbesserung des Landschaftsbildes und die Öffnung neuer Betriebsentwicklungschancen. Weide am Betrieb fördert Vermarktungsmöglichkeiten der eigenen Produkte wie Lebensmittel oder Fremdenzimmer. Rund 80 Betriebe haben sich bei diesem Weideprojekt angemeldet und erhalten nach der Errichtung oder der wesentlichen Erweiterung der Weideanlagen Mittel aus dem NÖ Landschaftsfonds.

Auskünfte über das Projekt: NÖ Genetik Rinderzuchtverband, 3910 Zwettl, Pater Werner Deibl-Straße 4, Ing. Helmut Riegler, Telefon 02822/53531-0 oder 0664/ 5263686, bzw. NÖ Agrarbezirksbehörde, 2020 Hollabrunn, Pfarrgasse 24, Dipl.Ing. Reisinger, Telefon 02952/5401-219.

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