Sichrovsky: Österreich hat Vermittler-Rolle in Nahost längst verloren

Neue Chance für die Bundesregierung sich international zu bewähren

Wien, 2000-10-13 (fpd) - "Einseitige Schuldzuweisungen und Stellungnahmen österreichischer Politiker, die im palästinensisch-israelischen Konflikt die Verantwortung für das Blutvergießen nur bei einem der Beteiligten entdecken, helfen weder Österreichs Stellung als möglicher Vermittler noch einer außenpolitischen Identität der Bundesregierung", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest.****

"Die Stellung der Freiheitliche Partei ist die, daß es in erster Linie darum geht, mitzuhelfen den Konflikt zu beenden und die beiden Kontrahenten zurück auf den Verhandlungstisch zu bringen. Selbst die distanzierte Haltung der jetzigen israelischen Regierung gegenüber der Freiheitlichen Partei ändert nichts an der langjährigen Tradition der FPÖ, Israel als einzig stabile Demokratie in der Region in ihrem Anspruch auf Sicherheit zu unterstützen. Gleichzeitig forderte die FPÖ seit Langem, daß den Palästinensern die ihnen zugesagten Rechte für Freiheit und Selbständigkeit auch garantiert werden", betonte Sichrovsky.

"Österreich hat eine langjährige Tradition als Vermittler im Nahostkonflikt einzugreifen. Leider haben wir diese besondere Rolle längst verloren und die Unterstützung Österreichs für die Konfliktlösung ist nicht mehr gefragt. Dies ist jedoch auch eine Chance für die jetzige Bundesregierung in der sie zeigen kann, daß sie trotz des kritischen Verhaltens der israelischen Regierung eine aktive und unterstützende Funktion zur Beendigung des Blutvergießens übernehmen kann", schloß Sichrovsky. (Schluß)

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