Zusammenführung LNK Gugging mit LKH Tulln beschlossen

Sobotka: Patienten volles Leistungsangebot gesichert

St.Pölten (NLK) - In der Sitzung des ständigen Ausschusses des NÖGUS wurde die Überführung der Landesnervenklinik Gugging in das Landeskrankenhaus Tulln beschlossen, gab heute NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka bekannt.

Der Beschluss des ständigen Ausschusses auf Verlegung beruht auf der permanenten Entwicklung der Neurologie hin zur Integration in ein a. ö. Krankenhaus und der Sicherung umfassender interdisziplinärer Patientenversorgung im Bedarfsfall (Schlaganfallversorgung), womit der Vorteil eines vollen medizinischen Leistungsangebotes für Patienten gegeben ist.

Weitere Gründe waren die Verhinderung einer Stigmatisierung durch die Aufnahme in eine Nervenklinik und die wirtschaftlichen Vorteile für den Rechtsträger durch die gemeinsame Betriebsführung und die sinkenden Investitionskosten.

Als Zeithorizont für den Neubau der Neurologie am Krankenhaus Tulln und dessen Besiedlung nannte Sobotka das Jahr 2003. Die Übersiedlung der Psychiatrie und der Schule wird als zweiter Schritt von 2005 bis 2008 erfolgen.

Einzig das Künstlerhaus, das bereits als eigenständiger Betrieb ausgegliedert wurde, soll als Kunstobjekt am bestehenden Standort weitergeführt werden, was durch den Wegfall der Nervenklinik zu einer Erleichterung der Öffnung nach Außen führt.

Im Zuge des Sozialplans, betroffen sind etwa 550 Personen, wurde den Mitarbeitern in einer Informationsveranstaltung ein zentral für die Zusammenlegung verantwortlicher Ansprechpartner in Person von Hofrat Dr. Otto Huber, Gruppenleiter im Bereich Gesundheit, genannt.

Der erforderliche Regierungsbeschluss dazu soll nächste Woche am Dienstag gefasst werden, so Sobotka abschließend.

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