Povysil: Museumsquartier: Zielorientierter Projektstand des zehntgrößten Kulturareals der Welt

Mehr als 60.000 m² Kulturfläche machen es zum österreichischen Lincoln Center

Wien, 2000-10-13 (fpd) - "Die Informationen über den Projektstand Museumsquartier waren sehr aufschlußreich. Bei über 60.000 m² Kulturnutzfläche bei einer Aufteilung von 95% fest zugeordneter autonomer Nutzer sowie bei 5% nutzerneutralen Flächen ist für Lebendigkeit und zukunftsorientierte Initiativen alles vertreten. Der Kulturausschuß hatte ja bereits Gelegenheit, eine Begehung der Baustelle vor Ort zu verwirklichen", erklärte heute die freiheitliche Kultursprecherin und Vorsitzende des Kulturausschusses Dr. Brigitte Povysil ****

"Internationale Fachexperten haben und werden das MQ als Ort von Veranstaltungen und Aktivitäten definieren, in dem die baulichen Voraussetzungen nicht immer undiskutiert blieben und bleiben werden", fuhr Povysil fort. "Im Museumsquartier-Gesetz sind die Grundsätze und Ziele festgehalten worden, an dem sich auch der "Direktor" des Museumsquartiers, Dr. Wolfgang Waldner, als Auskunftsperson im heutigen Ausschuß, die Kuratoren und der Aufsichtsrat bestens, unter Zuhilfenahme von aktuellen Managementprinzipien, orientieren. Mit einer sehr guten Einhaltung der gesetzten Mittel ist somit auch die Entfaltung zeitgenössischer Kunstmanifestationen garantiert", so Povysil. "Auffallend sind jedoch so manche kommerzielle und budgetäre Einzelinteressen, welche mit Männlichkeitsritualen kombiniert sind. Gewisse Doppelfunktionen wie einerseits Direktor der Kunsthalle Wien und gleichzeitig Aufsichtsrat der Stadt Wien, ein Faktum, welches mich die Frage der politischen Unvereinbarkeit aufwerfen läßt", so Povysil.

"Der Standort Museumsquartier, über den wir Freiheitliche in vielen Punkten nicht glücklich waren, ist nun Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, welche aber auch zeigt, daß die Vereinnahmung von Kunstschaffenden und Künstlern in Richtung SPÖ ein altes System ist, von dem wir uns verabschieden können. Dies wird auch insofern unterstrichen, als beim Quartier 21 eine transparente Vergabe erfolgen soll und nach nachvollziehbaren Standards erfolgen wird. Dies bedeutet, daß nicht alle bereits etablierten Projekte aus dem Wettbewerb mit anderen ausgespart werden sollen- eine Evaluation, welche auch die Kunstkuratoren einschließt. Dies ist das Ende einer feudalherrschaftlichen SPÖ-Kunstpolitik zu einer transparenten, zeitgemäßen und demokratischen Form, dessen lebendiger Ausdruck das Museumsquartier sein wird", schloß Povysil. (Schluß)

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