GAUGG: Vranitzky ließ sich 11 Flüge von WestLB finanzieren

Optik ist mehr als schief

Wien, 2000-10-13 (fpd) - "Ex-Bundeskanzler Vranitzky ließ sich von der WestLB im großen und ganzen 11 Flüge finanzieren", erklärte heute der freiheitliche Abg. Reinhart Gaugg. ****

Vranitzky habe mit der leichtfertigen Annahme dieser Gratisflüge eine absolut unübliche Vorgangsweise gewählt, die ein schiefes Licht auf seine ganze Amtsführung werfe, betonte Gaugg, der daran erinnerte, daß der Ex-Bundeskanzler wenige Monaten nach seinem Ausscheiden aus der Politik Konsulent der WestLB geworden sei.

"Vranitzky hatte jedenfalls keine Bedenken, sich Reisen von Dritten finanzieren zu lassen", erklärte Gaugg. Die Optik sei mehr als schief, daran könnten auch Jubelmeldungen à la Brix nichts ändern. Die Vorgangsweise des Ex-Kanzlers sei politisch mehr als verwerflich gewesen und habe dem Ansehen des Amtes extrem geschadet. Nach wie vor seien zudem wegen eines Flugdatums vom 25. Mai 1995 Vorerhebungen gegen Vranitzky wegen Verdachts der Geschenkannahme im Gange.

Gaugg erinnerte auch an die immense Überschreitung der Repräsentationsausgaben um bis zu 277 Prozent. Dieser sorglose Umgang mit Steuergeldern habe sich auch in der Budgetpolitik Vranitzkys widergespiegelt. (Schluß)

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