Sichrovsky: Herr Posch, treten Sie zurück!

"Hitler-Vergleich ist typisch für den leichtfertigen Umgang der SPÖ mit der Nazizeit"

Wien, 2000-10-13 (fpd) - "Die Entgleisung des SPÖ-Abgeordneten Walter Posch, FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler mit Adolf Hitler zu vergleichen, ist kein zufälliger Ausrutscher in der Sprache der Sozialisten, sondern entspricht der Geisteshaltung einer Partei, die es in den Jahrzehnten nach dem Krieg nie geschafft hat, sich offen und eindeutig von der Nationalsozialistischen Vergangenheit zu distanzieren. Posch ist kein Einzelfall!", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky unmißverständlich fest.****

"Immer wieder verharmlosen sozialdemokratische Politiker die Verbrechen der Nazis mit leichtfertigen Vergleichen demokratisch gewählter Konkurrenten mit Vertretern des Naziregimes. Diese Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dem Mörderregime der Nationalsozialisten ist eine für die Sozialdemokraten typische Relativierung der Nazizeit und dramatisiert nicht das Argument, sondern verhöhnt nur die Opfer. Wer im Stande ist, den Holocaust für ein politisches Geplänkel zu benutzen, zeigt, wie wenig Respekt er vor den Millionen Opfern dieser schrecklichen Zeit hat", so Sichrovsky weiter.

Nicht nur der verantwortliche Klubobmann Kostelka, sondern auch der Präsident des Nationalrates Fischer sind in ihrer Glaubwürdigkeit und in ihrem Respekt gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus gefordert, sofort einzuschreiten und sich nicht nur von solch verharmlosenden Vergleichen zu distanzieren, sondern Maßnahmen zu ergreifen, daß dieser "Nazijargon" im österreichischen Parlament keinen Platz findet. (Schluß)

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