VP-KARL will Kuratorium des Integrationsfonds zum Integrations-Beirat umwandeln

Wien (ÖVP-Klub) Eine Aufwertung des Kuratoriums des Wiener Integrationsfonds (WIF) wünscht sich VP-Gemeinderat und Vizepräsident des WIF, LAbg. Franz KARL. Nach der Aufnahme von drei NGO-Vertretern ins Kuratorium will KARL dieses Gremium zu einem "Integrations-Beirat" machen. "Damit ist dann auch die Diskussion um die fragwürdigen Ausländerbeiräte alter Form endgültig vom Tisch", stellt KARL klar.***

Zuletzt wurden drei NGO-Vertreter in das Kuratorium des WIF aufgenommen, im Zuge dieses Vorgangs wurde die Forderung nach insgesamt 7 Vertretern in diesem Gremium laut. Letztlich wurden auch sieben Vertreter (plus Ersatzvertreter) gewählt, nur drei davon sind aber als Mitglieder anerkannt worden. "Ich will die Aufnahme aller 7 Vertreter ins Kuratorium", erklärt der VP-Integrationssprecher. Damit müsse aber eine Aufwertung, eben als Integrations-Beirat, verbunden sein.

"Die bisher diskutierte und sehr umstrittene Form der Ausländerbeiräte, die nach wie vor von der ÖVP abgelehnt werden, wäre damit auch endgültig vorbei", betont der VP-Politiker. "Die Ausländer-Beiräte haben sich auch in vielen anderen Städten nicht bewährt und sind daher für Wien sicher keine Option für die Zukunft." Man werde nicht zulassen, daß Wahlkämpfe zwischen ausländischen Volksgruppen auf österreichischem Boden ausgetragen oder importierte Probleme aus der Heimat der ausländischen Mitbürger hier zum Streitthema werden", stellt KARL klar. In der Integrationskonferenz seien alle Vereine vertreten, die sich mit den Problemen ausländischer Mitbürger beschäftigen. Ihre Vertreter sind demokratisch gewählt und bürgen somit für eine aktive Teilnahme der Vereine an der Integrationspolitik.

KARL kündigte an, seinen persönlichen Vorschlag in der kommenden Woche auch mit Parteifreunden im ÖVP-Klub zu thematisieren. "Ich bin aber der Meinung, daß dies eine sinnvolle Weiterentwicklung der wichtigen Integrationsarbeit der Stadt Wien sein könnte." Während andere Parteien Ängste schüren würden, um damit ihr politisches Süppchen zu kochen, betreibe die Wiener Volkspartei eine Integrationspolitik der Mitte aus christlich-sozialer Verantwortung, schloß der VP-Integrationssprecher.***

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