FCG- Frauen kritisieren "Sparpaket" der Regierung!

FCG-Bundesfrauenvorstand beschloß Forderungskatalog! Wien (OTS) - Der FCG-Bundesfrauenvorstand beschloß bei seiner gestrigen Sitzung einen Forderungskatalog, der auf die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation der Frauen in Österreich abzielt. Angesichts der jüngsten Sparpakete der Regierung sehen die FCG-Frauen massive Verschlechterungen für die Lage der Frauen und fordern daher:

1. Die schrittweise Heranführung des Durchschnittseinkommens der Frauen
2. Neuorientierung in der Arbeitsbewertung
3. Mehr Frauen in Branchen mit gutem Einkommen
4. Teilzeitjobs in qualifizierten Berufen
5. Bildungsoffensive für Frauen für Berufe im Bereich der neuen Technologien
6. Umfassende Studien als Grundlage für mögliche Massnahmen, um nachhaltig die Einkommenssituation der Frauen mit denen der Männer gleich zu stellen. Dies entspricht den Forderungen des Mainstreaming-Programmes der EU eine sorgfältige Evaluierung binnen Jahresfrist aller im Sozialbereich getroffenen Massnahmen, wie weit sie überproportional die Einkommenssituation der Frauen nachteilig treffen

7. FCG- Frauen zur "sozialen Treffsicherheit": In allen Fällen der Kündigung sowie bei Auslauf von befristeten Arbeitsverträgen

muss das Arbeitslosengeld ab dem 1. Tag der Arbeitslosigkeit bezahlt werden. Der Familienzuschlag bei Arbeitslosengeldbezug darf nicht gekürzt werden. Die FCG- Frauen lehnen die Besteuerung der Unfallrenten ab. Die FCG- Frauen fordern die solidarische Mitversicherung aller Familienmitglieder, auch die der kinderlosen Ehegattin. Für Abfertigungen muss die Wahlfreiheit, wann sie bezogen wird, beibehalten werden. Die Abfertigung darf nicht zu einer neuen Pensionskasse umfunktioniert werden.

8. Sicherheit im Alter Nach wie vor sind Frauen im Alter mehr armutsgefährdet. Die Pensionsreform 2000 hat dies noch verschärft. Die FCG-Frauen fordern eine Reform des Pensionsgesetzes dahingehend, dass Frauen bessere Möglichkeiten erhalten, Eigenvorsorge für das Alter zu treffen. Die FCG-Frauen fordern Lösungen des Versorgungsausgleichs, die Frauen begünstigen, die wegen Familienverpflichtungen keine ausreichende Eigenvorsorge treffen konnten. Dies bezieht auch die Hinterbliebenenpensionen mit ein.

9. Schutz des Familienlebens Es müssen Maßnahmen gesetzt werden, die für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sicherstellen, tatsächlich ihr Familienleben pflegen zu können (Überstunden, flexible Arbeitszeit, etc.) Sonn- und Feiertage dürfen nicht weiter für Arbeitszwecke geöffnet werden. (Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

FCG-Frauenvorsitzende
Christine Gubitzer
Tel.: 01/ 53454-273

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FCG/OTS