STRAHLENTHERAPIE: GENAUER DOSIEREN UND DADURCH BESSER HEILEN

Innsbruck (OTS) - Zwei wissenschaftliche Teams der Innsbrucker Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie wurden beim Jahreskongress der Deutschen und Österreichischen Gesellschaften für Radioonkologie und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik in München (6. bis 9. Oktober 2000) ausgezeichnet.

Dr. Alexander De Vries und seine Mitarbeiter erhielten den wissenschaftlichen Jahrespreis der Österreichischen Gesellschaft für eine Arbeit, die sich mit Veränderungen der Blutversorgung von Tumorgewebe unter Strahlentherapie befasste. Je besser die Blutversorgung und damit der Sauerstoffgehalt ist, desto eher besteht nämlich die Chance, den Tumor mittels Bestrahlung heilen zu können.

Ein weiterer wissenschaftlicher Preis ging an das Team um Dr. Reinhart Sweeney für Forschungen, wie mit Hilfe moderner bildgebender Verfahren - Computertomographie (CT) Magnetresonanztomographie (MR), Positronenemissionstomographie (PET) - zielgenauer, wirksamer und vor allem auch schonender bestrahlt werden kann.

Kongresspräsident der Österreichischen Radioonkologen-Gesellschaft ist der Vorstand der Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie Innsbruck, Univ.-Prof. Dipl. Ing. Dr. Peter Lukas. An dem Kongress nahmen fast 2500 Ärzte, Physiker, Biologen, radiologisch-technische AssistentInnen und Pflegekräfte teil.

Zentrales Kongressanliegen war die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen medizinischen Disziplinen aber auch von Physik, Informatik, Biologie und Rechnertechnologie, um Diagnose und Behandlung mit Hilfe radioaktiver Strahlung zu verbessern. Ziel vieler Forschungen auf diesem Gebiet ist, die Biologie von Tumoren besser zu verstehen, um sie für Bestrahlungen empfindlicher zu machen und gleichzeitig gesundes Gewebe besser vor Nebenwirkungen schützen zu können.

Themenschwerpunkte waren ausserdem Neuentwicklungen in der Medizin- und Informationstechnik, aber auch der "Humanaspekt" - die Pflege und Betreuung von Tumorpatienten.

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