WESTENTHALER: "Indizienkette" bürgt für ordentlichen Lacherfolg

Kostelkas verzweifelter Versuch ist gescheitert

Wien, 2000-10-12 (fpd) - Kostelkas Ausführungen seien der verzweifelte und mißlungene Versuch gewesen, sich vom begossenen Pudel zum reißenden Tiger zurückzuverwandeln, meinte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler im Zuge der heutigen Debatte. Der SPÖ-Klubobmann sei aber wieder gescheitert. ****

In der Präsidialsitzung des Nationalrates habe Kostelka die Stirn gehabt, den tragischen Fall Omofuma mit der Sudelkampagne Kleindienst auf eine Ebene zu stellen, empörte sich Westenthaler. Gestern sei die Aussage eines grünen Abgeordneten über die Medien angekündigt worden, daß er einen Antrag auf Ausschluß eines freigewählten Mandatars vom Innenausschuß stellen werde. Heute behaupte ein grüner Abgeordneter, daß ein anderer Abgeordneter etwas gesagt habe, könne es aber nicht belegen und bezeichne das stenographische Protokoll als falsch, womit er indirekt den Vorwurf der Dokumentenfälschung begehe. Westenthaler nannte noch eine Reihe weitere Beispiele.

Was sich abspiele, sei absurd und nicht mehr nachvollziehbar, sagte Westenthaler. Da werde von einem großen Datenklau im ORF gesprochen, der gar nicht stattgefunden habe und wo der Generalintendant selbst gesagt habe, daß es keinen Zugriff von Politikern oder von außen auf Computer gebe. Da werde ohne jegliche Beweise von einem illegalen freiheitlichen Spitzelring gesprochen. "Die Indizienkette ist ja wirklich bestechend", meinte Westenthaler ironisch. "Ein Sudelbuchautor, der keine Namen nennt, weil er keine kennt, ein Gusenbauer, der mit Gruselmärchen herumrennt, ein geschäftsführender Klubobmann der SPÖ als begossener Pudel, ein Abgeordneter Pilz, der aufdecken will und selbst in die Grube fällt - eine wirklich tolle Indizienkette. Die bürgt für Erfolg - nämlich für einen ordentlichen Lacherfolg."

Auch im ORF herrsche laut Aussage des Generalintendanten "business as usual". Die SPÖ agiere nach dem Motto "Haltet den Dieb". Wenn Cap das angebliche Ende der Meinungsfreiheit beklage, meine er in Wirklichkeit das Ende der Freiheit der SPÖ, die Meinungsfreiheit nach ihren politischen Zielen zu manipulieren, stellte Westenthaler klar.

"Sie sollten mit Ihren Diffamierungen sehr vorsichtig sein, denn diese richten sich im Regelfall gegen Sie selbst", sagte der freiheitliche Klubobmann. "Sie haben nichts auf den Tisch legen können, Sie werden nichts auf den Tisch legen können, es löst sich alles in Luft auf." (Schluß)

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