ÖGB zu Riess-Passer: ÖGB-Berechnungen stimmen!

Wien (ÖGB). Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer behauptete in der heutigen Sondersitzung des Nationalrates, dass ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch am 21. September 2000 in den Salzburger Nachrichten eine falsche Berechnung der zu diesem Zeitpunkt bekannten Belastungsplänen der derzeitigen Regierung wiedergegeben habe. Die Behauptung der Vizekanzlerin ist falsch - die ÖGB-Berechnung richtig!++++

In dem SN-Artikel heißt es: "Nimmt man die im Frühjahr beschlossenen Gebührenerhöhungen von etwa sieben Milliarden S (Strom-, Tabak-, Kfz-Steuer) und die geplanten Belastungen für die Budgetkonsolidierung (etwa Kürzung der Absetzbeträge) zusammen, dann ergibt sich laut ÖGB-Berechnungen für einen Arbeitnehmer ohne Kinder und einem Brutto-Monatsgehalt von 20.000 S schon jetzt eine jährliche Mehrbelastung von knapp 18.000 S." Diese Behauptung stimmt!

Das von ÖGB-Experten berechnete Beispiel im Detail:

Arbeitnehmer, 20.000 S monatlich, ohne Kinder
Belastungspakete der derzeitigen Regierung kosten:
O höhere KfZ-Steuer S 1.300
O Autobahnvignette S 450
O höhere Stromsteuer S 520
O höhere Tabaksteuer S 730
O Selbstbehalt bei Krankenversicherung S 1.000
O Rezeptgebühr-Anhebung 45 auf 55 S 40

NEU:
O Urlaubsentschädigung/ Urlaubsaliquotierung S 17.259
O De-facto Halbierung des Arbeitnehmer-Absetzbetrags S 750
Summe der Belastungen S 22.049
Abzüglich der Steuerreform 2000 der alten Regierung S 4.056 Mehrbelastung für Arbeitnehmer S 17.993(ff)

ÖGB, 12. Oktober 2000
Nr. 849

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