"Atypische Beschäftigungsverhältnisse"

Gemeinsame Informationsveranstaltung in Dornbirn

Bregenz/Dornbirn (VLK) - "Atypische
Beschäftigungsverhältnisse" lautet das Thema einer
gemeinsamen Veranstaltung am Mittwoch, 18. Oktober 2000, um
18.00 Uhr im Hotel Martinspark in Dornbirn. Das
Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung, die
Arbeiterkammer Vorarlberg und das Frauenreferat des Österreichischen Gewerkschaftsbundes Vorarlberg laden ein.
Die Begrüßung nimmt Frauenlandesrätin Greti Schmid vor. ****

Die Zahl der so genannten atypischen
Beschäftigungsverhältnisse nimmt rasant zu. Dabei geht es vor allem um geringfügige Beschäftigung, Arbeit mit freien Dienstverträgen und Werkverträgen. Vor allem Frauen finden
sich in diesen neuen Beschäftigungsformen und sie sind sich
dabei der Risiken nicht bewusst. Vorarlberg ist das Land mit
den meisten geringfügig Beschäftigten. Konkret waren es im
Jahr 1999 über 11.000, davon hautpsächlich Frauen.

Aus familiären Gründen akzeptieren viele Frauen diese Form
von Arbeit. Im Normalfall sind geringfügig Beschäftigte nur unvallversichert. Seit dem Jahr 1998 besteht die Möglichkeit
einer freiwilligen Kranken- und Pensionsversicherung, die
jedoch nur von einem geringen Teil in Anspruch genommen wird. Versichern sich die Betroffenen nicht freiwillig selbst,
erwerben sie keinen Pensionsansprüche und sind im Alter meist
von Armut betroffen.

Viele Fragen

Atypische Beschäftigungsverhältnisse werfen viele arbeitsrechtliche Fragen, aber auch Fragen nach Kranken- und Arbeitslosenversicherung und der Unfallversicherung auf. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die Situation der
atypisch Beschäftigten in Österreich geben und die
wichtigsten Fragen klären. Drei Kurzreferate ("Chancen und
Risken von atypischer Beschäftigung aus gewerkschaftlicher
Sicht", "Versicherungsfragen bei atypisch Beschäftigten",
"Rechte und Pflichten von geringfügig Beschäftigten") geben
den Einstieg ins Thema, anschließend findet eine Diskussion
statt.
(ug,nvl)

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