ÖH: Bildungsbegehren zur Unireform

Wien (OTS) - "Die Gespräche mit den politisch Verantwortlichen völlig zu verweigern ist der falsche Weg", so Martin Faißt, Vorsitzender der Bundes- ÖH. "Wenn wir unsere Anliegen durchsetzen und die Interessen der Studierenden vertreten wollen, müssen wir auch mit denen in Kontakt bleiben, die die politischen Entscheidungen darüber treffen." Verhandlungen über Studiengebühren hat nie gegeben und wird die ÖH auch nie führen. Ziel der Gespräche war es immer die Argumente der Studierendenvertretung direkt bei den Politikern und Politikerinnen zu deponieren und sie davon zu überzeugen.

Gestern wurden der Bildungsministerin beim Gespräch ein Teil der gesammelten Unterschriften gegen Studiengebühren übergeben, um noch einmal die berechtigte Ablehnung der Studierenden zu demonstrieren. Vorgestellt wurde der Ministerin - vom ÖH Vorsitzenden Martin Faißt, gemeinsam mit Angelika Obermayr, Vorsitzende der Uni Wien, Andreas Zahalka, Vorsitzender der TU Wien und Eric Tschaik, Vorsitzender der BIKU - die Idee des Bildungsbegehrens. "Der Vorschlag wurde von der Ministerin angenommen und es wurde vereinbart, dass die ÖH im Laufe der nächsten Woche dem Ministerium ein Vorschlag zur Besetzung des Bildungsrates - der das Bildungsbegehren leiten soll - und die Ziele de Bildungsbegehrens von der ÖH vorgelegt", so Faißt.

Mit dem gestrigen Aktionstag hat die Bundes-ÖH ein klares Zeichen gegen die Studiengebühren gesetzt. Sämtliche Aktionen diesem Beispiel folgen, werden von der Bundes-ÖH begrüßt. Voraussetzung ist aber, dass die Studierenden nicht an ihrem Studium behindert werden und das Semester ohne Verzögerungen absolviert werden kann. Die Studierenden können es sich jetzt nicht leisten ein Semester zu verlieren.

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