Webmark Seilbahnen: Vorreiterrolle Österreich

"D-A-CH"-Tagung (Deutschland, Österreich, Schweiz) in Innsbruck - Wirtschaftsdaten im Überblick

Wien (PWK875) - Während die notwendigen Kennzahlen für ein künftiges internationales Benchmarking im Rahmen der Seilbahn-Tagung 2000 diskutiert werden, hat Österreich bereits eine wichtige Vorarbeit geleistet. Mit "Webmark Seilbahnen" hat der Fachverband der Seilbahnen dieses Jahr eine innovative Wirtschaftsdatenbank im Internet eingerichtet. Die Ergebnisse werden den Mitgliedern im Rahmen der bis Freitag laufenden "D-A-CH"-Tagung präsentiert.

Auf den Internetseiten www.seilbahnen.at hatten Seilbahnunternehmen heuer erstmals die Möglichkeit, ihre Wirtschaftsdaten online einzugeben. Das Programm berechnet umgehend die Kennzahlen für das jeweilige Unternehmen. Der Seilbahnbetreiber kann in den Folgejahren seine Jahresdaten vergleichen und die wirtschaftliche Entwicklung seines Betriebes beobachten. Sobald alle rund 250 österreichischen Seilbahnunternehmen ihre Daten eingegeben haben, ist ihnen ein Vergleich mit den gesamten Branchendaten möglich. Dazu Dr. Erik Wolf, Fachverbandsgeschäftsführer der Seilbahnen Österreichs: "Mit der "Webmark Seilbahnen" (Wirtschaftsdatenbank im Internet) bieten wir unseren Mitgliedern eine optimale Hilfestellung zur Bestimmung ihrer individuellen Benchmark."

Durch die neue Art der Erhebung sind die Wirtschaftsdaten nur bedingt mit jenen des Vorjahres vergleichbar. Beim Gesamtumsatz ist mit 10,9 Mrd. Schilling ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Im Winter 1999/2000 gab es 138 Betriebstage, das sind geringfügig weniger als im Vorjahr. Im Sommer hingegen gab es um 14 Prozent mehr Betriebstage als letztes Jahr, was in dieser Saison ein leichtes Umsatzplus und bessere Wertschöpfung zur Folge hatte. Der Umsatz betrug im Winter 9,78 Mrd. Schilling, im Sommer 1,08 Mrd. Schilling.

Eine immer größere Bedeutung als Umsatzfaktor gewinnen Nebenbetriebe und Restaurationen, die sich im Besitz der Seilbahnunternehmen befinden. Die Investitionen kamen im Seilbahnen-Jahr 1999/2000 vor allem der Sicherheit und einem besseren Komfort auf den Pisten zugute. Es wurden 3,26 Mrd. Schilling in den Ausbau und die Modernisierung der Anlagen investiert, sodass sich Österreich mittlerweile als Land mit den modernsten Seilbahnanlagen Europas einen Namen gemacht hat.

Was die Kundenstruktur betrifft, stellt Österreich mit 41 Prozent der Seilbahnkunden den größten Markt dar. Es folgen Deutschland mit 38 Prozent und die Niederlande mit 7 Prozent. Insgesamt wurden 528 Mio. Fahrten mit Seilbahnen, Sessel- und Schleppliften verzeichnet. 70 Prozent aller Touristen kamen im Winter 1999/2000 wegen des alpinen Wintersports nach Österreich. (hp)

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