ARBÖ: Bei Dieselpreissenkung zu wenig Bewegung erkennbar

Wien (ARBÖ) - Die Preise an den Zapfsäulen in Österreich für Super Plus, Eurosuper und Normalbenzin werden im Interesse der Konsumenten und der vier Millionen Autofahrer weiter gesenkt. Dieselfahrzeugbesitzer müssen sich aber derzeit noch mit minimalen Preissenkungen zufrieden geben, berichten die ARBÖ-Spritpreisbeobachter.

Aus Sicht des ARBÖ wären aber gerade beim Diesel eine Preissenkung in einem höheren Ausmaß notwendig, als nur von durchschnittlich drei Groschen. Immerhin beträgt der Anteil der Dieselfahrzeuge in Österreich rund 60 Prozent.

Die aktuellen Zahlen aus Brüssel zeigen nämlich, dass der Nettopreis für einen Liter Diesel in Österreich ATS 5,58 kostet, um 44 Groschen mehr als im EU-Durchschnitt (ATS 5,14). Österreich zählt somit zu den sechs teuersten EU-Ländern, nur Schweden (ATS 5,86), Niederlande (ATS 5,82), Finnland (ATS 5,73), Dänemark (ATS 5,68) und Italien (ATS 5,63) sind noch teuerer bei den Dieselnettopreisen.

Österreichs Nachbarland Deutschland ist im direkten Vergleich mit Österreich beim Dieselnettopreis sogar um 58 Groschen
billiger. Mit ATS 5,00 pro Liter Diesel liegt Deutschland sogar unter dem EU-Durchschnitt. Wie machen das die Deutschen bloß, fragen sich die ARBÖ-Spritpreisbeobachter.

Nach aktueller Recherche der ARBÖ-Spritpreisbeobachter betragen die Höchstpreise an Österreichs Zapfsäulen für einen Liter Super Plus 98 Oktan ATS 14,55 (minus 25 Groschen), Eurosuper 95 Oktan
ATS 13,45 (minus 17 Groschen), Normal 91 Oktan ATS 13,30 (minus 20 Groschen) und beim Diesel unverändert ATS 12,19.

Aktuelle Preisübersichten und die günstigsten Tankmöglichkeiten können auf der ORF-Teletextseite 433 oder über die ARBÖ-Homepage http://www.arboe.at (billig tanken) abgerufen werden. Im Internet kann man sich als besonderes Service auch nach bestimmten Preisobergrenzen, Treibstoffsorten und Bundesländern sowie über die Treibstoffpreise in Europa informieren.

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