Grüne Wien: Floridsdorfs Zukunft am Beispiel "Florido Tower"?

"Großprojekt wurde ohne Bevölkerung durchgedrückt"

Wien (Grüne) - "Der 'Florido Tower' im 21. Bezirk ist ein Musterbeispiel dafür, wie Großprojekte ohne Einbindung der Bevölkerung durchgedrückt werden", stellt Gerhard Jordan, Grüner Bezirksrat in Floridsdorf, aus Anlass der heute eröffneten Planungsausstellung im 21. Bezirk fest.

Zur Geschichte dieses Projekts: 1994 wurde dieses ursprünglich mit 96-Meter Höhe geplante Projekt mit Stimmenmehrheit sowohl im Bezirk als auch vom Gemeinderat beschlossen, obwohl im Bezirksentwicklungsplan dafür gar kein Standort vorgesehen war. "Ein Antrag der Grünen, vor der Entscheidung eine BürgerInnenversammlung abzuhalten, war damals von SPÖ und ÖVP abgelehnt worden", erinnert Jordan.

Doch damit nicht genug: "Mittlerweile wechselte der Betreiber, und nunmehr soll der Turm 115 Meter hoch werden", berichten die Floridsdorfer Grünen. Im Bauausschuss der Floridsdorfer Bezirksvertretung haben SPÖ und ÖVP am 15.September 1999 die mehr als deutliche Höhenüberschreitung nach §69 Bauordnung als 'geringfügige Abweichung' beschlossen. "Ist das die Zukunft Floridsdorfs? Anhand dieses konkreten Beispiels ist Planungsstadtrat Görg aufgefordert, klarzustellen, ob er auf Seiten der BürgerInnen steht oder ob ihm das Profitinteresse einzelner Betreiber wichtiger ist", schließt Jordan.

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