Sacher: Große Enttäuschung über VP/FP-Ablehnung einer Volksbefragung zur Bundesforsteprivatisierung

Bundes- und landespolitischer 'kleinkoalitionärer' Gleichklang bei Beschlüssen zur Privatisierung der Wälder

St. Pölten, (SPI) - "Es ist sehr enttäuschend, dass sich die beiden Regierungsparteien ÖVP und FPÖ gegen die von den Sozialdemokraten auf Bundesebene gestartete Initiative einer Volksbefragung für den Erhalt des öffentlichen Waldes, für die Wahrung der freien Zugänglichkeit zum Wald und zu den Seegrundstücken als Erholungsraum und für den Erhalt der öffentlichen Wasserressourcen ausgesprochen haben", kommentiert Niederösterreichs SP-Klubobmann LAbg. Ewald Sacher die gestern in den parlamentarischen Ausschussberatungen beschlossene Ablehnung der Abhaltung einer Volksbefragung zur Privatisierung der ÖBf durch ÖVP und FPÖ.****

"In diesem Sachverhalt ist leider ein bundes- und landespolitischer, ‚kleinkoalitionärer‘ Gleichklang zu bemerken. Auch in Niederösterreich befürworten ÖVP und FPÖ gemeinsam die Privatisierung der Bundesforste, welche einhergeht mit einem Ausverkauf der Wälder und unserer Trinkwasserreserven. Für mich ist jedenfalls die Angst beider Koalitionsparteien davor, in dieser so wichtigen Frage die Meinung der Menschen einzuholen, völlig unverständlich. Hier geht es um das Eigentum aller Staatsbürger und damit auch künftiger Generationen. Die Menschen haben das Recht, mitentscheiden zu können, wenn es um ihr Eigentum und ihre Zukunft geht", so der SP-Klubchef. (Schluss) fa

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