Proteste: ÖH entfernt Bundesschülervertretung von Rednerliste

ÖH lässt keine anderen Zugänge auf Bühne zu

Nach dem Abdrängen von der RednerInnenbühne der Großdemonstration gegen
Studiengebühren zeigte sich die österreichische Bundesschülervertretung
schwer enttäuscht. Christoph Mühlbacher (AG), Generalsekretär der ÖH, strich die Bundesschülervertretung (BSV) von der RednerInnenliste der Abschlusskundgebung am Ballhausplatz, als "er erfuhr das der Redner der BSV
der Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS) nahe steht". Darüber zeigte sich
der betroffene Bundessprecher der Gymnasien Niki Kowall schwer enttäuscht:

"Das Demokratieverständnis der ÖH ist bedenklichst. Wir SchülerInnen haben
maßgeblich zum Erfolg des gemeinsamen Aktionstages für einen offenen Bildungszugang beigetragen. Etwa ein Drittel der DemonstratInnen waren
SchülerInnen. Es gab keinen Grund innerhalb der demokratischen Spielregeln
uns nicht zu Wort kommen zu lassen", kritisierte Kowall das Vorgehen der
ÖH.

"Es ist ein Wahnsinn, auf einer gemeinsamen Demonstration von Studierenden
und SchülerInnen beim Abschluss keinen Schülervertreter sprechen zu lassen.
Der I-Punkt dieses Wahnsinns ist, das ein SchülerInnenredner so lange von
der ÖH vorgesehen war, solang angenommen wurde, das dieser von der Schülerunion gestellt wird", schilderte Kowall den demokratiefeindlichen
Zugang der ÖH.

"Alle SchülerInnenorganisationen haben für diesen Aktionstag an einem
Strang gezogen. Das Vorgehen der ÖH ist innerhalb von demokratischen Spielregeln nicht nachvollziehbar. Die Interessen von allen müssen vor den
Interessen von wenigen stehen", forderte Kowall.

"Wir werden auch weiterhin an einem Strang mit den StudentInnen ziehen.
Nur so etwas darf nie wieder passieren. Tausende SchülerInnen warten aufgrund von Betragensnotendrohungen auf unsere Unterstützung, diese Unterstützung wollten wir den SchülerInnen durch das Vorlesen eines Gesetzestextes gewährleisten.", schloss der Bundesschülervertreter.

Die Bundesschulsprecherin Eva Gollubits hat Niki Kowall die Legitimation
für eine Aussendung über die Bundesschülervertretung gegeben.

Für weitere Informationen steht Ihnen Niki Kowall unter 0633/86 99 53 zur
Verfügung.

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