Bösch: Integration vor Neuzuwanderung

Kinderbetreuungsgeld kommt 2002

Wien, 2000-10-11 (fpd) - Es stehe außer Frage, daß man gemäß dem freiheitlichen Motto ‘Integration vor Neuzuwanderung‘ zuerst die schwierige Aufgabe der Einbeziehung ausländischer Mitbürger in das gesellschaftliche und soziale Leben bewerkstelligen müsse, bevor über einen weiteren Zustrom von Migranten nach Österreich nachgedacht werden könne, erklärte heute FPÖ-Abg. Dr. Reinhard Bösch. ****

Dies sei auch im Zuge der Regierungsverhandlungen mit dem Koalitionspartner so vereinbart worden. Unverständlich sei daher die mittlerweile auch von der Regierung zurückgewiesene Forderung des Innenministers nach einer Erhöhung der Quote. Das Problem, daß in Österreich in bestimmten Bereichen Fachkräfte fehlen würden und in einigen Jahrzehnten überhaupt ein Mangel an Arbeitskräften zu befürchten sei, ließe sich auf keinen Fall durch Neuzuwanderung bekämpfen, betonte Bösch. Vielmehr müsse man es sich zum Ziel setzen, durch geeignete Änderungen im Bildungssektor die benötigten Fachkräfte in Österreich auszubilden und durch energische Reformen in der Familienpolitik der zunehmenden Verschiebung der Bevölkerungspyramide Einhalt zu gebieten.

In diesem Zusammenhang wies der freiheitliche Abgeordnete die durch die Vorarlberger ÖVP-Familiensprecherin Bereuter kolportierte Meldung, die Freiheitlichen würden den Kinderscheck als unfinanzierbar betrachten, als völlig unbegründet zurück. Bereuter habe wohl aus Unkenntnis des Regierungsprogramms eine Wandlung der FPÖ "vom Saulus zum Paulus" zu erkennen geglaubt. Anstatt sich jedoch in biblischen Parabeln zu üben, möge sie lieber zur Kenntnis nehmen, daß das Kinderbetreuungsgeld in der Höhe von mindestens 6.000 Schilling pro Monat ab 1. Januar 2002 eingeführt werde. Damit werde ein weiteres Wahlversprechen der Freiheitlichen umgesetzt, das gleichzeitig dem dramatischen Absinken der Geburtenzahlen entgegenwirken werde, so Bösch abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC