Dirnberger fordert Genehmigung für Hartlauers Zahnklinik

Regierung soll Bedarfsregelung im ASVG streichen

Wien (OTS) - Die bevorstehende Absage an die private Zahnklinik
von Robert Franz Hartlauer ist eine Entscheidung gegen die Patienten. Wer, wie bei Hartlauer, mit der Begründung ablehnt, es gäbe keinen Bedarf, kennt nicht die reale Situation und handelt nur zum Schutz der bestehenden Zahnärztelobby, sagte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB).

Er, Dirnberger, erwarte sich von einem vergrößerten Angebot billigere Preise und kürzere Wartezeiten für die Patienten. Das bestehende Bedarfsprüfungsverfahren ist anachronistisch und gegen die Patienten gerichtet. Daher sollte die Bundesregierung so schnell als möglich die entsprechenden Stellen im ASVG abändern. Dirnberger:
"Sozialministerin Sickl ist nach einem halben Jahr Symbol für Verschlechterungen. Jetzt hat sie die Chance, für die Patienten eine positive Liberalisierung mit der Aufhebung der antiquierten Schutzbestimmungen für eine kleine Klientel durchzusetzen." Auf der einen Seite verlangen die Ärzte für sich selbst die Möglichkeit Gruppenpraxen einzurichten, auf der anderen Seite verhindern sie die Initiative eines privaten Anbieters. Dieses Verhalten ist unerträglich, geht es doch auf Kosten der Zahnpatienten, die mangels Wettbewerb überhöhte Preise zahlen und oft lange warten müssen, kritisiert Dirnberger und erhofft sich von Einrichtungen wie der von Hartlauer ein Ende des Zahntourismus ins östliche Ausland, womit die Wertschöpfung Österreich erhalten bliebe.

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