Hofmann: Leitl ist Meister im Kopieren von freiheitlichen Reformideen

Der Kammerpräsident besitzt das alleinige Copyright nur für die Abschaffung des Meistertitels!

Wien, 11-10-2000 (OTS) Das bewährte System, das bei Wirtschaftskammerpräsident Leitl bereits als oö. Landesrat bestens funktioniert hat, findet jetzt seine Fortsetzung in der Wirtschaftskammer Österreich mit dem Kopieren langjähriger RFW-Forderungen zur Kammerreform, kritisierte heute der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender, NAbg. Max Hofmann. Das Grundsatzprogramm des RFW dürfte offensichtlich seit Monaten die Lieblingslektüre Leitls gewesen sein.****

Wenn Leitl schon RFW-Forderungen kopiere, dann solle er besser die Forderung nach Abschaffung der Zusatz-Kammerprivilegienpensionen umsetzen.

Lediglich auf eine einzige Idee habe Leitl das uneingeschränkte Copyright, nämlich auf die Abschaffung der Meisterprüfung, betonte Hofmann.

"Selbstverständlich findet der Kammerpräsident bei der Umsetzung der Reform bei jenen Punkten, die unseren langjährigen Forderungen entsprechen, die Unterstützung des RFW. Wir wünschen ihm allerdings besonders viel Glück bei seinen eigenen Funktionären, die ja bekanntermaßen zum Großteil Anhänger des starren und verknöcherten WK-Systems sind", so Hofmann. Nicht durchsetzen dürfte sich Leitl nach Meinung Hofmanns auch bei der vom RFW übernommenen Forderung nach Umwandlung der Landeskammern in Kompetenzzentren. Hier sei die angekündigte Reform ja bereits zur "Reform-Light" verkümmert.

Ein weiteres Problem sieht Hofmann beim Thema "Reduktion der Aufgabenbereiche in den Bezirksstellen".
"Wie es derzeit aussieht, will sich die Wirtschaftskammer offensichtlich auch künftig teure Telefonvermittlungsstellen leisten!"

Präsident Leitl werde sich demnach zwischen seinen enttäuschten Wirtschaftsbund-Kammerfunktionären, einer tatsächlich reformierten Kammer NEU oder einer Kammerreform mit Scheinoptik entscheiden müssen, ist Hofmann überzeugt.

Bereits jetzt versuche er, von den Umsetzungsschwierigkeiten abzulenken, indem er ein "Grundsatzprogramm" der Wirtschaftskammer auf die Tagesordnung des nächsten Kammertages setzen wolle. "Diesem Papier wird der RFW im übrigen nicht zustimmen, weil darin längst überkommene und mehr als reformbedürftige Teilstrukturen der Kammer einzementiert werden sollen", schloß Hofmann.

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