Partik-Pablé: "Pilzsche Forderung hat diktatorische Züge"

Weiterer Gipfelpunkt politischer Unkultur

Wien, 2000-10-11 (fpd) - Mit seinem heutigen Vorschlag, den FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler vom parlamentarischen Innenausschuß auszuschließen, wolle der Grün-Abgeordnete Pilz anscheinend schrittweise den Kommunismus in Österreich einführen. "Einen freigewählten Mandatar an seiner Arbeit zu hindern, ist nicht nur ungeheuerlich, sondern auch einzigartig im österreichischen Parlamentarismus und hat diktatorische Züge", zeigte sich heute die freiheitliche Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pablé empört.****

Mit dieser Pilzschen Forderung sei ein weiterer Gipfelpunkt der politischen Unkultur in Österreich erreicht worden. "Offensichtlich möchte der Grün-Mandatar die Gunst der Stunde nutzen, um hier noch rasch vor der steirischen Landtagswahl politisches Kleingeld zu wechseln", vermutete Partik-Pablé.

"Eigentlich sollte Pilz schon wissen, daß sich die Vorwürfe gegen die FPÖ und Klubobmann Westenthaler bereits in Luft auflösen", erklärte die freiheitliche Sicherheitssprecherin. "Und ganz im Gegenteil sollte der grüne Abgeordnete einmal klarstellen, warum er ständig mit geheimen Unterlagen und Dossiers der Polizei bei Pressekonferenzen herumfuchtelt. Wer sind die Zuträger Pilzens?" In Wirklichkeit hätten nämlich bereits alle Innenminister sich mit Pilz befassen müssen, weil er offenbar beste Kontakte zu einigen Beamten unterhalte. (Schluß)

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