Finanzminister Karl-Heinz Grasser in NEWS: "Mit Studiengebühren irgendeinen Nettobeitrag für das Budget bewirken zu wollen, stand nicht im Vordergrund" - Grasser kündigt "Abfederungen" für

Saisoniers an. Vorausmeldung zu NEWS Nr. 41, 12. Oktober 2000

Wien (OTS) - Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ) will die Studiengebühren nicht primär aus Budgetgründen eingeführt haben. Dies erklärt Grasser in einem Interview in der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS. "Das fiskalische Moment, mit den Studiengebühren irgendeinen Nettobeitrag für das Budget bewirken zu wollen, ist nicht im Vordergrund gestanden", so Grasser. Ihm sei es vielmehr darum gegangen, in einem "bislang geschützem Bereich Leistungsorientierung und Wettbewerbsorientierung hineinzubringen". Gleichzeitig fordert der Finanzminister eine "Gesamtsystemreform" an den Universitäten: Mit dieser müsse "das Ende von Pragmatisierung und des Versetzungsschutzes der Professoren einhergehen", fordert Grasser.

Der Finanzminister kündigt im NEWS-Gespräch auch eine Entschärfung der Regierungspläne für Saisonniers an: "Haider und ich sind völlig im Konsens, dass es eine entsprechende Abfederung bei den Saisoniers geben muss, was die einvernehmliche Auflösung eines Dienstverhältnisses betrifft".

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