JVP WIEN: GEGEN STUDIENGEBÜHREN, ABER NICHT FÜR DEMO Haunschmidt: Einseitige politische Vereinnahmung droht!

Wien, 11. Oktober 2000 - Die Junge ÖVP Wien unterstützt die Demonstration von heute, Mittwoch, nicht. Landesobmann Mag. Georg Haunschmidt: "Durch die Vereinnahmung durch linke Gruppierungen, Parteien und ÖGB wird die heutige Demo den Studenten keinen guten Dienst erweisen. Den Wienern werden - wie bei den letzten Demos üblich - rote Fahnen, SP-, Grüne und ÖGB-Funktionäre und linke Parolen in Erinnerung bleiben. Damit wird dem Anliegen und Ansehen der Studenten schwer geschadet." Die Junge ÖVP Wien ist aber weiterhin gegen die Einführung von Studiengebühren in der geplanten Form.

Haunschmidt: "Natürlich begrüßen wir, dass nun endlich Gesprächsbereitschaft an den Tag gelegt wird. Dennoch genügen die Rahmenbedingungen noch lange nicht."

Die Junge ÖVP Wien erneuert nun ihre Forderungen:

1. Leistung soll gerecht belohnt werden. Wer ein Studium "in der Zeit" absolviert, soll keine Gebühren zahlen. Jedenfalls sind aber 2 Semester für ein "Schnupper-Studium" kostenfrei zu halten.
2. Durch Einführung eines zinsenlosen (!) Darlehens ist der Studienbeitrag erst dann zu bezahlen, wenn sich der Student das nach Abschluß des Studiums durch seine Einkünfte auch leisten kann. Für sozial Schwache ist eine Sonderregelung zu finden. Dadurch kann auch berufstätigen Studenten geholfen werden.
3. Der Erlös der Studiengebühren darf ausschließlich jenen Universitäten bzw. Fachhochschulen zu Gute kommen, an denen die Gebührenzahler ihr Studium absolvieren. Dadurch ist ein echter Wettbewerb unter den Universitäten gewährleistet, der die Qualität der Bildungseinrichtungen steigern wird.
4. Durch entsprechende soziale Abfederung ist zu gewährleisten, daß auch weiterhin jeder Jugendliche die gleichen Chancen hat, zu studieren.
5. Ein Stopfen von Budgetlöchern durch Studienbeiträge wird strikt abgelehnt. Eine Zweckbindung der Gebühren für die Universitäten ist erforderlich.

Haunschmidt abschließend: "Ich sehe die Gefahr, dass die Anliegen der Studenten einseitig politisch vereinnahmt werden. Das ist abzulehnen. "

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