Sichrovsky: Cap befürchtet Beginn der Meinungsfreiheit

Sozialistischer Selbstbedienungsladen ORF muß sich ändern

Wien, 2000-10-10, fpd - Die Vorwürfe des SPÖ-Mediensprechers und ORF-Kurators Josef Cap, daß unter der FPÖ/ÖVP-Regierung ein "Ende der Meinungsfreiheit" droht, sind nichts anderes als ein peinlich anmutender Versuch, von der jahrzehntelangen politischen Dominanz der Sozialisten im Staatsrundfunk abzulenken. Offensichtlich widersprach es den Vorstellungen der sozialistischen Medienspezialisten über Meinungsfreiheit nie, wenn es einen kontinuierlichen Fluß von SPÖ-Spitzenpolitikern bis in die höchsten Positionen des ORF gab. Es galt jahrzehntelang als selbstverständlich, daß Sekretäre der roten Minister die Meinungsvielfalt gemäß ihrem politischen Auftrag im ORF manipulierten. Wenn nun Herr Cap vom "Ende der Meinungsfreiheit" spricht, so kann er nur ein Ende der Freiheit der SPÖ meinen, die "Meinungsfreiheit" nach ihren politischen Zielen zu manipulieren, stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest.

"Das Eingeständnis des Herrn Cap während der Pressekonferenz, daß ihm Interventionen seitens der SPÖ beim ORF bekannt sind, macht seine Kritik an der angeblichen Einschränkung der Pressefreiheit durch ÖVP und FPÖ absolut lächerlich", so Sichrovsky weiter.

Es ist von der neuen Regierung zu fordern, daß der ORF nicht mehr ein Versorgungsverein für ausgediente Ministersekretäre wird, die sich dann dort für das soziale Netz mit politischen Manipulationen der Pressefreiheit bedanken. Die Unabhängigkeit des ORF muß ein erklärtes Ziel der neuen Regierung sein, schloß Sichrovsky. (Schluß)

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