Prinzhorn: "Österreich braucht dringend IT-Kräfte und Facharbeiter!"

Deshalb darf es aber zu keiner Erhöhung der Zuwanderungsquote kommen

Wien, 2000-10-10 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher DI Thomas Prinzhorn ortet ein großes Defizit bei qualifizierten Facharbeitern und IT-Spezialisten in Österreich. ****

"Viele Länder Europas haben das Problem, daß sie zu wenige IT-Spezialisten haben. In den vergangenen Jahren wurde viel zu wenig dafür getan, die notwendigen Voraussetzungen für eine Forcierung der Ausbildung gerade in IT-Bereichen zu schaffen. Wir haben hier einen dringenden Handlungsbedarf. Für das österreichische Bildungssystem bedeutet dies, daß es raschest zu grundlegenden Verbesserungen kommen muß", so Prinzhorn.

"Laut einer WIFO-Studie wird es in Österreich bis 2003 einen zusätzlichen Bedarf an 13.000 IT-Arbeitern geben. Nur 771 Abgänger von IT-Studien hatte Österreich im Jahr 1997 zu verzeichnen. Das ist wirklich nicht berauschend. Der Osten hingegen hat hier die Nase vorn, denn die Universitäten in Prag oder Brünn haben rechtzeitig erkannt, daß die Zukunft in der IT-Branche liegt."

"Allerdings darf die Hinzuziehung von ausländischen Arbeitskräften nicht gleichzeitig eine Erhöhung der Zuwanderungsquote bedeuten. Es gibt eine fixe Quote für einen geplanten Ausländerzuzug in Österreich. Die Aufnahme von IT-Spezialisten und Facharbeitern muß einen wachsenden Teil dieser Quote darstellen, der konkret festzulegen sein wird. Überhaupt gilt es, zuerst die derzeit bestehende Schlüsselkraftquote auszuschöpfen. Das ist derzeit nämlich nicht der Fall", so Prinzhorn.

"Die Freiheitlichen haben immer gesagt: Integration der in Österreich lebenden Ausländer vor Neuzuwanderung. Das steht auch so im Regierungsübereinkommen. Es gibt keinen Grund, daran etwas zu ändern", schloß Prinzhorn (Schluß)

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